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Johnson & Johnson Aktie: Doppelter Durchbruch

Johnson & Johnson erhält EU-Zulassung für eine neue Darreichungsform des Krebsmedikaments Rybrevant und geht eine Entwicklungs-Partnerschaft mit Blackstone für einen Leukämie-Wirkstoff ein.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • EU-Genehmigung für subkutane Rybrevant-Verabreichung
  • Partnerschaft mit Blackstone für Leukämie-Medikament
  • Entwicklung von Wirkstoffkandidat Bleximenib
  • Fokus auf Wachstumsmarkt der Onkologie

Gleich zwei wichtige Meldungen erreichten heute die Märkte: Die US-Gesundheitsbehörde genehmigte eine neue Darreichungsform für das Krebsmedikament Rybrevant, während parallel eine strategische Partnerschaft mit Blackstone Life Sciences verkündet wurde. Die Aktie reagierte zunächst verhalten.

Die Europäische Kommission hat am Montag grünes Licht für eine subkutane Verabreichung von Rybrevant (Amivantamab) gegeben. Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs und EGFR-Mutationen können das Medikament künftig alle drei bis vier Wochen unter die Haut gespritzt bekommen – statt wie bisher intravenös. Die neue Formulierung ist für alle bereits zugelassenen Indikationen verfügbar. Ein klarer Komfortvorteil für Betroffene, der die Therapietreue verbessern könnte.

Blackstone steigt bei Leukämie-Wirkstoff ein

Fast zeitgleich gab Johnson & Johnson eine Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung mit Blackstone Life Sciences bekannt. Gemeinsam wollen beide Partner die klinische Entwicklung von Bleximenib vorantreiben – einem Wirkstoffkandidaten zur Behandlung akuter myeloischer Leukämie. Die Finanzierung künftiger Studien teilen sich Johnson & Johnson und von Blackstone verwaltete Fonds.

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Bleximenib bringt bereits vielversprechende klinische Daten mit. Johnson & Johnson steuert seine langjährige Expertise im Bereich hämatologischer Krebserkrankungen bei. Die Kombination soll kritische Versorgungslücken in der Patientenbehandlung schließen.

Milliardenmarkt im Rücken

Der Zeitpunkt der Kooperation ist gut gewählt. Laut einer aktuellen Marktstudie von Allied Market Research wird der globale Markt für virale Vektoren und Plasmid-DNA-Herstellung – beides zentrale Bausteine moderner Gentherapien – von 5,3 Milliarden Dollar im Jahr 2023 auf 34,0 Milliarden Dollar bis 2033 wachsen. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 20,4 Prozent. Johnson & Johnson wird in der Studie explizit als einer der Schlüsselakteure genannt.

Die beiden heutigen Nachrichten zeigen: Der Konzern setzt konsequent auf Innovation in der Onkologie. Während Rybrevant bereits Umsätze generiert und nun komfortabler verabreicht werden kann, sichert sich Johnson & Johnson mit Bleximenib Zugang zu einem potenziell lukrativen Pipeline-Kandidaten – ohne das volle Entwicklungsrisiko allein zu tragen.

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Diskussion zu Johnson & Johnson

Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.