Bei JinkoSolar ist Mengmeng Li Medienberichten zufolge am Freitag mit sofortiger Wirkung als Finanzchef zurückgetreten; Craig Zhang übernimmt die Aufgabe kommissarisch. Nach den Quartalszahlen legte die Aktie am Freitag um 4,8% zu, nachdem das Unternehmen eine höhere Bruttomarge und einen geringeren Nettoverlust gemeldet hatte.
Wechsel in der Finanzführung
Neben dem Wechsel an der Finanzspitze kündigte das Unternehmen Medienberichten zufolge einen neuen Verwaltungsrat an. Bereits am 23. Oktober hatte JinkoSolar nach Zustimmung der Aktionäre die Umbenennung von JinkoSolar Holding Co., Ltd. in Jinko Holdings Limited abgeschlossen. Das Börsenkürzel an der NYSE blieb JKS.
Für das vierte Quartal erwartet das Management Modullieferungen von 16–18 GW. Bei Energiespeichern stellte es für das Gesamtjahr 2026 Auslieferungen von ungefähr 10 GWh in Aussicht.
Speicherprojekte und neuer Modulvertrag
Im deutschen Speichergeschäft brachte die Tochtergesellschaft Jinko ESS am 27. Oktober nach Unternehmensangaben ein eigenständiges Batteriespeicherportfolio mit insgesamt 20 MWh voran. Es umfasst drei Projekte, darunter zwei kleinere Anlagen und eine größere.
Am Mittwoch berichteten Medien zudem über ein Batteriespeicherprojekt von Jinko ESS in Deutschland mit 135 MWh. Dieses wird mit einer Photovoltaikanlage verbunden und soll einen hybriden Stromabnahmevertrag unterstützen.
Am Donnerstag folgte die Meldung über gelieferte Batteriespeichersysteme für deutsche Agri-Photovoltaikprojekte. Die Systeme haben eine Leistung von 20,06 MW und eine Kapazität von 66,33 MWh. Sie sollen überschüssigen Solarstrom speichern und die Belastung durch negative Strompreise verringern.
Im Modulgeschäft meldete JinkoSolar am 27. Oktober außerdem eine Vertriebsvereinbarung mit einem Händler im Nahen Osten. Sie umfasst 310,53 MW an Tiger-Neo-3.0-Modulen für den regionalen Markt dezentraler Photovoltaikanlagen bei Gewerbe- und Industriekunden.
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