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Jiangxi Copper: Citi senkt Ziel auf HK$49,5

Analysten von Citi und BofA senken die Kursziele für Jiangxi Copper, während der Kupfermarkt auf ein Überangebot zusteuert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Citi und BofA senken Bewertungen
  • Kupfermarkt erwartet Überschuss 2026
  • Produktion bleibt trotz Sättigung hoch
  • Quartalszahlen Ende April im Fokus

Der Kupfermarkt steuert auf ein Überangebot zu. Chinas Branchenriese Jiangxi Copper hält dennoch an seinem Expansionskurs fest. Während internationale Analysten ihre Erwartungen nach unten schrauben, setzt das Management auf hohe Fördermengen. Dieser Spagat prägt die Stimmung vor den anstehenden Quartalszahlen.

Banken reagieren auf Rohstoffpreise

Die Investmentbanken Citi und Bank of America Securities (BofAS) passten Ende April ihre Bewertungen für den chinesischen Kupferproduzenten an. Citi reduzierte das Kursziel von zuvor 54,10 auf 49,50 Hongkong-Dollar. BofAS taxiert den Wert nun auf 52 Hongkong-Dollar. Beide Häuser behalten ihre Kaufempfehlungen bei, reagieren aber auf die veränderten Prognosen für die globalen Kupfer- und Goldpreise.

Die Sensitivität des Konzerngewinns gegenüber Rohstoffschwankungen bleibt hoch. Nach Berechnungen von Analysten würde ein Preisanstieg bei Kupfer oder Gold um zehn Prozent über die aktuellen Benchmarks den Nettogewinn des Jahres um etwa acht beziehungsweise drei Prozent steigern. Als stabilisierender Faktor gilt das Schwefelsäuregeschäft, das im vergangenen Geschäftsjahr signifikant zum Bruttogewinn beitrug und sinkende Schmelzlöhne bei Kupferkonzentraten teilweise abfederte.

Kupfermarkt kippt ins Überangebot

Parallel dazu hat die International Copper Study Group (ICSG) ihre Marktprognose revidiert. Die Organisation erwartet für 2026 nun einen Überschuss von rund 96.000 Tonnen Kupferkathoden. Damit kehrt sich die frühere Erwartung eines Versorgungsdefizits um. Grund dafür sind ein langsameres Nachfragewachstum in wichtigen Industrieregionen und eine steigende Produktion von Sekundärkupfer.

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Jiangxi Copper reagiert auf diese Marktsättigung bisher nicht mit Förderkürzungen. Die Produktionsvorgabe für 2026 liegt bei 2,39 Millionen Tonnen Kupferkathoden. Im Vorjahr produzierte das Unternehmen rund 2,38 Millionen Tonnen. Das Management hält damit an der Strategie fest, die Marktpräsenz trotz des drohenden Überangebots leicht auszubauen.

Fokus auf die Quartalsbilanz

An der Börse spiegelt sich die aktuelle Unsicherheit wider. Die Aktie schloss am Freitag bei 4,02 Euro, was einem Tagesverlust von 1,11 Prozent entspricht. Auf Wochensicht verlor das Papier rund 7,6 Prozent an Wert. Trotz dieses Rücksetzers steht auf Sicht von zwölf Monaten noch immer ein massives Kursplus von rund 170 Prozent zu Buche.

Ende April folgt die Sitzung des Verwaltungsrats zur Freigabe der Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Diese Zahlen werden Aufschluss darüber geben, wie stabil die Margen im Schmelz- und Raffinationsgeschäft geblieben sind. Im Fokus steht dabei insbesondere der Umgang mit den gestiegenen Lagerbeständen, die zuletzt branchenweit deutlich zugenommen haben. Das Unternehmen hatte das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von rund 542 Milliarden Yuan und einem Nettogewinn von 7,13 Milliarden Yuan abgeschlossen.

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