Stagnierender Umsatz, explodierende Gewinne – Jenoptik überraschte den Markt am Mittwoch mit einem deutlichen Sprung bei den Margen. Anleger reagierten euphorisch auf die hohe Ertragsqualität. Die Aktie erreichte mit 44,46 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und legte zweistellig zu.
Effizienz schlägt Volumen
Im ersten Quartal sank der Umsatz leicht auf 241,2 Millionen Euro. Parallel dazu stieg das operative Ergebnis (EBITDA) um 22,5 Prozent. Das Konzernergebnis nach Steuern sprang sogar um 80 Prozent auf 16,8 Millionen Euro.
Die Profitabilität stand im Fokus der Ergebnismeldung. Die EBITDA-Marge verbesserte sich deutlich auf 18,4 Prozent. Das Management verwies auf einen optimierten Produktmix und sinkende Kosten. Im Vorjahr hatten Einmaleffekte durch den Werksumzug in Dresden das Ergebnis noch belastet.
Halbleitergeschäft profitiert von KI-Trend
Das Segment für Halbleiterausrüstung bleibt der wichtigste Wachstumstreiber. Hier stiegen die Erlöse um 7,2 Prozent. Die Nachfrage nach Lösungen für Künstliche Intelligenz und Rechenzentren ist weiterhin hoch. Finanzvorstand Dr. Prisca Havranek-Kosicek sieht darin eine solide Basis für das restliche Jahr.
Indes bereitet der Konzern einen Wechsel an der Spitze vor. Dr. Dominic Dorfner übernimmt im Herbst den Vorstandsvorsitz von Stefan Traeger. Der künftige Chef blickt auf einen gut gefüllten Auftragsbestand. Dieser schwoll zuletzt auf über 719 Millionen Euro an.
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Analysten heben die Daumen
Die Investmentbank Deutsche Bank Research reagierte sofort auf die vorgelegten Zahlen. Die Analysten hoben das Kursziel von 38 auf 44 Euro an und bestätigten ihre Kaufempfehlung. Sie lobten vor allem die operative Hebelwirkung des Photonik-Spezialisten.
Die Aktie verzeichnete am Mittwoch ein Plus von über 13 Prozent. Damit setzt das Papier seinen starken Lauf fort. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs bereits mehr als verdoppelt.
Jenoptik hält an seinen Zielen für 2026 fest. Der Konzern erwartet ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich. Die EBITDA-Marge soll im Gesamtjahr einen Wert zwischen 19 und 21 Prozent erreichen.
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