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Symbolbild, KI-generiert

iShares Global Clean Energy: 29 Prozent YTD trotz 10-Prozent-Korrektur

Trotz zehnprozentiger Korrektur verzeichnet der iShares Global Clean Energy ETF ein Jahresplus von 29 Prozent und profitiert von Solarboom und KI-Energiebedarf.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursrückschlag von zehn Prozent
  • Jahresplus von 29 Prozent
  • Solarausbau seit 28 Monaten
  • KI treibt Stromnachfrage an

Der iShares Global Clean Energy ETF durchläuft eine Phase extremer Volatilität. Nach einer Korrektur von zehn Prozent prüfen Analysten die Fundamentaldaten neu. Trotz des jüngsten Rückschlags zeigt der Fonds Stärke. Mit einem Plus von 29 Prozent seit Jahresbeginn lässt er den S&P 500 hinter sich.

Starke Arbeitsmarktdaten belasten die Stimmung. Anleger fürchten nun, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen länger hochhält. Das trifft grüne Energieprojekte hart, da diese oft hohe Finanzierungskosten haben.

Solar-Boom trifft auf KI-Hunger

Parallel dazu stützen strukturelle Trends den Sektor. In den USA wächst die Solarkapazität seit 28 Monaten ununterbrochen. Hinzu kommt der enorme Energiebedarf durch künstliche Intelligenz. Rechenzentren benötigen gigantische Mengen an nachhaltigem Strom, um ihre Infrastruktur zu betreiben.

Dieser Hunger nach Energie gleicht politische Unsicherheiten teilweise aus. Unternehmen im Sektor konzentrieren sich verstärkt auf die Skalierung ihrer Fertigung. Das Ziel bleibt das Erreichen positiver EBITDA-Margen durch höhere operative Effizienz.

Charttechnik und Bewertung

Der ETF weist aktuell ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 25,7 auf. Das erwartete Gewinnwachstum je Aktie liegt bei 9,1 Prozent. Technisch nähert sich der Fonds einer entscheidenden Schlüsselmarke.

Ein nachhaltiger Ausbruch über 24 US-Dollar könnte den Weg zum Hoch von 34 US-Dollar ebnen. Institutionelle Investoren wie Napier Financial LLC nutzen die Schwäche bereits für Zukäufe. Derweil bieten die Monate Juli und August historisch oft Rückenwind für grüne Aktien.

Besonders die Nachfrage nach Batteriespeichern bleibt auf einem hohen Niveau. Die aktuelle Korrektur testet nun die Belastbarkeit der Aufwärtstrends vor den nächsten Zinsentscheidungen. Das Erreichen der Profitabilitätsziele in der Fertigung bleibt der zentrale Faktor für die kommenden Monate.

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