IREN hat gestern mit einem Quartalsumsatz von US$228 Millionen die von Reuters genannte Analystenschätzung von US$221,28 Millionen übertroffen. Auf die Veröffentlichung der Geschäftszahlen folgt heute eine vorbörsliche Kurserholung um 14%.
Auftragsbestand legt deutlich zu
Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 meldete IREN einen Umsatz im Bereich AI Cloud von US$200 Millionen. Nach Unternehmensangaben wuchs der Auftragsbestand gegenüber dem Vorquartal um 22%.
Damit erreichte der Auftragsbestand US$20,3 Milliarden. Unter dem Strich blieb allerdings ein Nettoverlust von US$263 Millionen. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag bei US$66 Millionen.
Nach Quartalsende erweiterte IREN einen bestehenden Vertrag mit einem führenden KI-Labor. Außerdem schloss das Unternehmen einen Fünfjahresvertrag zu rund US$22 Millionen je IT-Megawatt ab. Dabei übernimmt der Kunde durch Vorauszahlungen 90% der zugehörigen Investitionen in Grafikprozessoren.
Ein weiterer, kurzfristiger Vertrag sieht nach Unternehmensangaben einen Preis von US$40 Millionen je IT-Megawatt vor. Die Vereinbarungen unterscheiden sich damit sowohl in ihrer Laufzeit als auch in den genannten Preisen.
Hoher Finanzierungsbedarf für den Ausbau
Für den verbleibenden Teil des Geschäftsjahres 2027 plant IREN Investitionen von US$15 Milliarden. Davon sollen US$9 Milliarden aus Barmitteln, zugesagten Finanzierungen für Grafikprozessoren und Vorauszahlungen stammen.
Weitere US$6 Milliarden strebt das Unternehmen über zusätzliche Finanzierungen und andere Quellen an. Dieser Teil der Mittelbeschaffung steht ausdrücklich unter dem Vorbehalt der Marktbedingungen.
Bereits am 28. Oktober schlossen IREN und Wingspire Equipment Finance eine Ausrüstungsfinanzierung über US$363 Millionen ab. Die Transaktion unterstützt nach Angaben von Wingspire das Geschäft von IREN mit KI-Rechenleistung.
Stand heute, 6. November: IREN – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in IREN investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 6. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
