Die Aktie von Iqvia steht unter erheblichem Druck, da Investoren zunehmend an der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells zweifeln. Eine massive Kurszielsenkung durch das Analysehaus TD Cowen verschärft die Lage für den Spezialisten für klinische Studien zusätzlich. Kann der Konzern die Sorgen um eine technologische Verdrängung durch künstliche Intelligenz entkräften?
Analysten korrigieren Erwartungen
Das Analysehaus TD Cowen hat das Kursziel für Iqvia in dieser Woche deutlich von 245 auf 174 US-Dollar gesenkt, hält aber an der Einstufung „Hold“ fest. Die Experten begründen diesen Schritt mit einer wachsenden Skepsis gegenüber dem Sektor der Auftragsforschung (CRO). Insbesondere die langfristigen Auswirkungen von künstlicher Intelligenz (KI) auf traditionelle Geschäftsabläufe sorgen für Verunsicherung am Markt.
Obwohl Iqvia für das vierte Quartal 2025 solide Zahlen vorlegte, bewerten die Analysten den künftigen Wachstumspfad in einem sich technologisch wandelnden Umfeld vorsichtiger. Die aktuelle Bewertung spiegelt diese strukturellen Risiken nun deutlicher wider.
Enttäuschende Prognose belastet
Die Herabstufung trifft auf einen bereits geschwächten Titel. Innerhalb von fünf Handelstagen verlor die Aktie bis gestern rund 15 Prozent an Wert. Seit Beginn des Jahres beläuft sich das Minus mittlerweile auf etwa 25 bis 27 Prozent.
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Auslöser für den Abverkauf war primär die Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Das Management stellte einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 12,55 und 12,85 US-Dollar in Aussicht. Damit verfehlte das Unternehmen den Marktkonsens von 12,95 US-Dollar. Zwar übertraf der Umsatz im vierten Quartal 2025 mit 4,36 Milliarden US-Dollar die Erwartungen, doch der schwächere Ausblick zwang den Markt zu einer Neubewertung.
Fokus auf die KI-Strategie
Anleger hoffen nun auf stabilisierende Aussagen des Managements Ende des Monats. Am Donnerstag, den 26. Februar, werden der amtierende Finanzvorstand Ron Bruehlman und sein Nachfolger Mike Fedock auf einer Branchenkonferenz in New York präsentieren.
Im Fokus steht dabei die Frage, wie Iqvia KI konkret in die eigenen Betriebsabläufe integrieren will, um dem Narrativ der technologischen Disruption entgegenzuwirken. Ein wichtiger Stützpfeiler bleibt der hohe Auftragsbestand im Bereich Forschungs- und Entwicklungslösungen, der zuletzt 32,7 Milliarden US-Dollar betrug. Die Präsentation beginnt um 17:00 Uhr MEZ.
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