Die IonQ-Aktie springt vorbörslich um knapp 12 Prozent auf 37,58 Dollar. Der Grund: Das Unternehmen hat im vierten Quartal 2025 mit einem Gewinn je Aktie von 2,13 Dollar die Erwartungen regelrecht pulverisiert. Analysten hatten mit einem Verlust von 0,51 Dollar je Anteilsschein gerechnet. Gleichzeitig meldet der Quantencomputing-Spezialist einen Infrastruktur-Coup in Europa.
Umsatz übertrifft Prognose um 50 Prozent
Der Quartalsumsatz kletterte auf 61,89 Millionen Dollar – ein Plus von 429 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal mit 11,7 Millionen Dollar. Die Analystenerwartungen von 40,4 Millionen Dollar wurden damit um mehr als 50 Prozent übertroffen. Für das Gesamtjahr 2025 weist IonQ zwar noch einen Verlust von 1,82 Dollar je Aktie aus, aber auch dieser fiel deutlich geringer aus als die von Experten befürchteten 5,15 Dollar.
Der Jahresumsatz erreichte 130 Millionen Dollar nach 43,1 Millionen Dollar in 2024. Die Schätzungen der Analysten lagen bei 108,5 Millionen Dollar. Die operative Entwicklung zeigt damit eine klare Beschleunigung – genau das, was Investoren in der noch jungen Quantencomputing-Branche sehen wollen.
Europas größtes Quantennetzwerk geht live
Parallel zu den starken Zahlen verkündete IonQ heute den erfolgreichen Aufbau der rumänischen nationalen Quantenkommunikations-Infrastruktur. Das Netzwerk umfasst 36 quantengesicherte Verbindungen über mehr als 1.500 Kilometer und verbindet sechs Metropolregionen von Bukarest bis Constanța. Damit entfallen über 20 Prozent der terrestrischen Quantenkommunikations-Infrastruktur Europas auf dieses einzelne Projekt.
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Die Technologie stammt ausschließlich von IonQs Tochter ID Quantique und ist Teil der europäischen EuroQCI-Initiative zum Schutz kritischer Kommunikation vor Cyberangriffen. Umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit der Technischen Universität POLITEHNICA Bukarest und dem rumänischen Forschungsnetzwerk RoEduNet. Zwölf Universitäten, sieben Forschungsinstitute und drei nationale Behörden waren beteiligt.
CEO Niccolo de Masi betont, dass die Skalierbarkeit quantengesicherter Kommunikation damit für nationale Infrastrukturen heute bereits Realität sei. Das rumänische Netzwerk ist nach Projekten in der Slowakei und der Schweiz ein weiterer Beleg für IonQs Positionierung im europäischen Markt. Die Kombination aus überzeugenden Finanzzahlen und greifbaren Infrastrukturprojekten dürfte der Aktie weiteren Rückenwind geben.
Auch der Konkurrent D-Wave profitiert heute von der positiven Stimmung und legt vorbörslich um 7 Prozent auf 21,03 Dollar zu.
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