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Symbolbild, KI-generiert

IonQ Aktie: EPB nimmt Forte Enterprise in Betrieb

IonQ verliert 3,7 Prozent, treibt jedoch Forschung und Ausbau voran. Mizuho senkt das Kursziel trotz bestätigter Kaufempfehlung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • IonQ-Aktie fällt um 3,7 Prozent
  • EPB nimmt Quantencomputer in Betrieb
  • 15 Millionen Dollar für Forschungszentrum
  • Mizuho reduziert Kursziel auf 52 Dollar

Im Sog einer allgemeinen Risikoaversion bei technologie- und KI-nahen Werten hat die Aktie von IonQ am vergangenen Freitag einen Rücksetzer verbucht. Nach Branchenwarnungen der Vorwoche bezüglich des Tempos der weiteren KI-Entwicklung gaben die Papiere des Quantencomputerspezialisten um 3,7 Prozent nach und schlossen bei 33,85 Euro.

Die Zurückhaltung der Investoren erfasste dabei weite Teile des Technologiesektors, obwohl sich die Notierung im nachbörslichen Handel wieder etwas stabilisieren konnte.

Forschungserfolge und regionale Investitionen

Auf operativer Ebene treibt das Unternehmen seine Projekte weiter voran. Am vergangenen Freitag nahm das kommunale US-Versorgungsunternehmen EPB im Chattanooga Quantum Center einen Quantencomputer vom Typ IonQ Forte Enterprise in Betrieb. Parallel dazu investiert IonQ 15 Millionen US-Dollar in den Aufbau des Tennessee Quantum Communications Research Center in Chattanooga, wodurch rund zwei Dutzend Arbeitsplätze entstehen sollen.

Bereits am Donnerstag stellte das Unternehmen auf der IEEE Quantum Week 2026 neun begutachtete Fachaufsätze vor und erhielt dort vier Auszeichnungen. Zudem präsentierte IonQ neue Forschungsergebnisse, die in Zusammenarbeit mit dem Oak Ridge National Laboratory, Nvidia und der University of Tennessee entstanden sind. Die gemeinsame Untersuchung belegt, dass KI-Modelle das Schaltungsdesign für Quantenoptimierungen beschleunigen können.

Analysteneinschätzung und Ausblick

Anfang des Monats hatte das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 auf 450 bis 460 Millionen US-Dollar beziffert. Diese Summe schließt die Beiträge des Halbleiterfertigers SkyWater Technology ein, dessen Übernahme für 1,8 Milliarden US-Dollar Ende Juli vollzogen wurde.

Analyst Vijay Rakesh von Mizuho Securities passte am 9. September sein Kursziel für die Aktie an und senkte die Marke von 61 auf 52 US-Dollar, beließ die Einstufung jedoch auf „Buy“. Er begründete den Schritt damit, dass die deutliche Anhebung der Umsatzprognose vor allem auf die Übernahme der Fertigungskapazitäten zurückzuführen sei und weniger auf neuen Vorgaben für die Kernplattform des Quantencomputings basiere.

Pflichtmitteilungen zu Monatsbeginn wiesen zudem kleinere Aktienverkäufe aus der Führungsebene aus. Vorstandschef Niccolo de Masi veräußerte am 11. September 16.121 Anteile, was einem Prozent seiner direkten Beteiligung entsprach. Wie aus den Einreichungen hervorgeht, diente die Transaktion der Begleichung von Steuerverpflichtungen aus fällig gewordenen Aktienprogrammen.

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