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Invinity: 15-Prozent-Einbruch trotz Frontier-Legacy-Genehmigung

Trotz Auswahl für britisches Förderprogramm bricht Invinity-Aktie ein. Anleger fürchten fehlende Finanzierungsgarantie für das 520-MWh-Projekt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursverlust von über 15 Prozent
  • Förderzusage für Großspeicherprojekt
  • Finale Finanzierung noch ungesichert
  • Aktie dennoch seit Jahresbeginn im Plus

Eigentlich liefert Invinity Energy Systems die Nachricht, auf die Investoren gewartet haben. Die britische Regierung ebnet den Weg für ein riesiges Speicherprojekt. An der Börse herrscht dennoch Katerstimmung.

Die Regulierungsbehörde Ofgem hat das Projekt „Frontier Legacy“ für das neue „Cap and Floor“-Fördersystem ausgewählt. Die geplante Anlage soll eine Kapazität von 520 MWh erreichen. Invinity kombiniert dafür seine Vanadium-Flow-Batterien mit Zink-Halogenid-Systemen. Die Behörde sieht in dieser Technik eine Schlüssellösung für das britische Stromnetz.

Anleger quittieren den Meilenstein mit massiven Verkäufen. Der Kurs brach am Freitag um über 15 Prozent auf 0,29 GBP ein. Damit verliert das Papier allein in der letzten Woche rund 22 Prozent an Wert. Ein Grund für die Skepsis: Die finale Umsetzung steht noch nicht fest.

Das Unternehmen muss nun den finanziellen Abschluss erreichen. Ohne diese Garantie bleibt das Projekt ein Risiko. Parallel dazu belastet die allgemeine Schwäche im Technologiesektor die Stimmung. Steigende Kosten bei Halbleitern drücken weltweit auf spekulative Wachstumswerte.

Die Aktie schwankt ohnehin extrem. Ihre annualisierte Volatilität liegt bei über 146 Prozent. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 41,8 noch keine Bodenbildung. Trotz des aktuellen Rückschlags liegt der Titel seit Jahresbeginn aber weiterhin mit rund 47 Prozent im Plus.

In den nächsten Monaten muss Invinity die Nominierung in verbindliche Aufträge ummünzen. Das Marktumfeld für Langzeitspeicher wächst derweil global um fast 50 Prozent pro Jahr. Besonders Industriekunden und Rechenzentren fragen diese robusten Lösungen verstärkt nach.

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Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.

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