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Intuitive Machines Aktie: 7 Prozent Rücksetzer trotz Lonestar-Deal

Lonestar und NASA treiben Mond-Datenspeicher voran. Intuitive Machines verliert an der Börse trotz positiver Jahresbilanz und neuer Mission.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Lonestar schließt NASA-Abkommen für Monddienste
  • Intuitive Machines lieferte bereits Mond-Datenzentren
  • Aktie fällt um 7 Prozent auf 25,50 Euro
  • Nächste Mission IM-3 für zweites Halbjahr geplant

Die Partnerschaft zwischen Lonestar Data Holdings und NASA verleiht dem Thema lunare Infrastruktur neue Schärfe. Für Intuitive Machines kommt das zur rechten Zeit, denn das Unternehmen hat sich genau in diesem jungen Markt als wichtiger technischer Ermöglicher positioniert.

Am 11. Mai kündigte Lonestar ein Space-Act-Abkommen mit dem Ames Research Center der NASA an. Ziel ist es, Datenhaltung, Supercomputing und neue Kommunikationssysteme rund um den Mond schneller voranzubringen. Es geht um mehr als Technikspielerei. Der Mond soll für kritische Daten zu einem Ort werden, an dem Speicherung sicherer und unabhängiger funktioniert.

Vom Testlauf zum Geschäftsmodell

Intuitive Machines hat bei diesem Aufbau bereits eine Rolle gespielt. 2024 lief Lonestars softwaredefiniertes Datenzentrum „Independence“ auf dem Mond an Bord des IM-1-Landers. Anfang 2025 folgte mit „Freedom“ die erste physische kommerzielle Datenzentrums-Nutzlast auf der IM-2-Mission.

Diese Einsätze sind wichtig, weil sie zeigen, dass Mondinfrastruktur nicht nur ein Zukunftsbild ist. Lonestar spricht von souveräner, sicherer und unabhängig wiederherstellbarer Datenspeicherung für Regierungen und Unternehmen. Das macht aus der Mondoberfläche einen potenziellen Baustein für Notfallwiederherstellung und digitale Resilienz.

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Der Markt wächst, die Aktie schwankt

Auch der Markt spielt mit. Für die globale Space-Infrastruktur werden bis 2034 kräftig steigende Erlöse erwartet, von rund 174 Milliarden Dollar auf mehr als 373 Milliarden Dollar. Intuitive Machines sitzt mit seinem Ansatz aus Raumfahrzeugen, Netzwerken und Betrieb genau in diesem Trend.

An der Börse ist die Reaktion dennoch nervös. Die Aktie verliert am Dienstag 7,05 Prozent auf 25,50 Euro, nachdem sie am Vortag bei 27,43 Euro geschlossen hatte. Trotz des Rücksetzers liegt das Papier seit Jahresbeginn noch 66,63 Prozent im Plus. Der RSI von 27,9 signalisiert zugleich eine deutlich überverkaufte Lage.

Nächster Katalysator: IM-3

Für den weiteren Verlauf rückt nun die nächste Mission in den Fokus. IM-3 ist für die zweite Jahreshälfte geplant. Ob Intuitive Machines den Schwung aus den bisherigen Mondprojekten in weitere kommerzielle Aufträge übersetzen kann, dürfte für die Bewertung des Unternehmens zentral bleiben.

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