Intuitive Machines baut sein Raumfahrtgeschäft weiter aggressiv aus. Der Konzern hat den Kauf von Goonhilly Earth Station und COMSAT vereinbart und will damit sein Netz für Daten, Navigation und Zeitmessung deutlich verbreitern.
Der Deal ist mit rund 49,3 Millionen US-Dollar angesetzt und soll 44 zusätzliche Antennen in das bestehende System bringen. Damit zielt Intuitive Machines auf eine integrierte Infrastruktur für Raumfahrtkommunikation, die auch künftige Missionen im Artemis-Umfeld stützen soll. Der Abschluss ist für das dritte Quartal 2026 geplant, vorbehaltlich der üblichen Prüfungen in Großbritannien und den USA.
Wachstum mit Kapitalbedarf
Der Zukauf kommt nach einem starken ersten Quartal 2026. Intuitive Machines meldete einen Rekordumsatz von 186,7 Millionen US-Dollar. Der Wert liegt deutlich über früheren Perioden, verfehlte aber offenbar einen Teil der Markterwartungen.
Das Umsatzprofil zeigt ein breites Geschäft. 35 Prozent kommen aus kommerziellen Projekten, 38 Prozent aus zivilen Regierungsaufträgen und 27 Prozent aus Verträgen im Bereich nationale Sicherheit. Genau diese Mischung macht das Modell interessant, erhöht aber auch den Druck, die Expansion sauber zu finanzieren.
Der Kurs spiegelt die Fantasie bereits stark wider. Die Aktie notiert bei 32,00 Euro und markiert damit ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von 109,15 Prozent zu Buche. Die 30-Tage-Volatilität liegt bei 106,14 Prozent. Das ist kein ruhiger Wert.
Analysten ziehen auseinander
Auch bei der Bewertung herrscht keine Einigkeit. Die Deutsche Bank bekräftigte ihr Kaufvotum und hob das Kursziel auf 34 US-Dollar an. Zacks drehte dagegen auf „Strong Sell“ und verwies auf die hohe Bewertung sowie die Quartalsentwicklung.
Parallel dazu fällt auch Insideraktivität auf. Am 18. Mai verkauften mit Direktor Kamal Ghaffarian verbundene Einheiten 141.909 Aktien der Klasse A für rund 4,86 Millionen US-Dollar. Die Transaktionen liefen über einen bereits im Dezember 2025 eingerichteten 10b5-1-Plan.
Zusätzlich hat Direktor Michael Blitzer einen prepaid variable share forward über 1,608 Millionen Aktien abgeschlossen, mit Fälligkeit 2028. Solche Konstruktionen sind nicht ungewöhnlich, sie zeigen aber, dass sich das Management und das Umfeld der Führungspersonen aktiv mit künftigen Aktienflüssen beschäftigen.
Für Intuitive Machines bleibt damit der Spagat entscheidend: mehr Infrastruktur aufbauen, ohne dass die Bewertung davonläuft. Der nächste wichtige Meilenstein ist der geplante Dealabschluss im dritten Quartal 2026. Dann zeigt sich, ob das Unternehmen den Ausbau seiner Raumfahrt-Backbone-Plattform auch operativ sauber durchzieht.
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