Intuit setzt ein deutliches Zeichen gegen den jüngsten Kursverfall. Das Management stoppt mit sofortiger Wirkung alle geplanten Aktienverkäufe der Führungsebene und verdoppelt gleichzeitig das Tempo der milliardenschweren Aktienrückkäufe. Damit reagiert der Software-Spezialist auf eine aus seiner Sicht ungerechtfertigte Marktbewertung.
Fokus auf Kapitalallokation
Das Unternehmen forciert die Kapitalrückgabe an die Aktionäre massiv. Rund 3,5 Milliarden USD stehen für das laufende Rückkaufprogramm noch zur Verfügung. In der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres soll das Volumen auf etwa 3,6 Milliarden USD steigen – ein deutlicher Sprung im Vergleich zu den 1,8 Milliarden USD des ersten Halbjahres. CFO Sandeep Aujla sieht darin eine direkte Antwort auf den jüngsten Abwärtstrend, den er als temporäre Fehlbewertung einstuft. Operativ lieferte Intuit zuletzt ein Umsatzplus von 17,4 Prozent.
Regulatorik und Wettbewerb
Allerdings trüben regulatorische Unsicherheiten das Bild. Der geplante „Direct File Act“ könnte den Wettbewerb bei Steuer-Software verschärfen und etablierte Anbieter unter Druck setzen. Gleichzeitig gewinnen Konkurrenten wie Xero im Bereich der Buchhaltungslösungen für kleine Unternehmen an Boden. Technisch bleibt die Lage schwierig: Die Aktie notiert aktuell rund 28,6 Prozent unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt, was die Skepsis der Marktteilnehmer unterstreicht. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus bereits auf über 27 Prozent.
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Analysten sehen Potenzial
Trotz des schwierigen Umfelds verweisen Marktbeobachter auf die operative Stärke bei Großkunden. Die neue Enterprise Suite ermöglicht es Unternehmen, ihre Finanzprozesse signifikant zu beschleunigen. Analysten stufen den Titel im Durchschnitt als „Moderate Buy“ ein. Das mittlere Kursziel von rund 638 USD signalisiert deutliches Erholungspotenzial vom gestrigen Schlusskurs bei 390,15 Euro.
Die beschleunigten Rückkäufe und der Verkaufsstopp des Managements sind klare Signale an den Markt. Die Stabilisierung der Aktie erfordert nun eine erfolgreiche Verteidigung der Marktanteile gegen die Konkurrenz und Klarheit über die Auswirkungen der neuen US-Steuergesetzgebung.
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