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Intuit Aktie: Engagement gefordert!

Zwei große Investmenthäuser haben ihre Kursziele für Intuit massiv nach unten korrigiert. Die Skepsis wächst vor den Quartalszahlen am 26. Februar.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Massive Kurszielsenkungen durch BMO und TD Cowen
  • Aktie notiert nahe dem 52-Wochen-Tief
  • Sorgen vor KI-Konkurrenz belasten Bewertung
  • Quartalszahlen am 26. Februar als entscheidender Termin

Vor den Quartalszahlen am 26. Februar wächst die Skepsis gegenüber der Intuit-Aktie. Während die wichtige US-Steuersaison anläuft, dämpfen Analysten die Erwartungen und verweisen auf die drohende Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz. Kann das Unternehmen seine Premium-Bewertung in diesem Umfeld rechtfertigen?

Die wichtigsten Fakten im Überblick:
* BMO Capital Markets: Kursziel von 810 auf 624 US-Dollar gesenkt (Votum: Outperform).
* TD Cowen: Kursziel von 802 auf 658 US-Dollar gesenkt (Votum: Buy).
* Steuersaison: Durchschnittliche Rückerstattungen steigen laut Prognosen auf 4.100 US-Dollar.
* Termin: Die Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal folgen am 26. Februar.

Analysten revidieren Erwartungen deutlich

Innerhalb der letzten 48 Stunden haben zwei große Investmenthäuser ihre Kursziele für Intuit massiv nach unten korrigiert. Gestern senkte BMO Capital Markets das Ziel auf 624 US-Dollar. Zwar zeigten erste Umfragen positive Trends für das Kernprodukt TurboTax, doch der Bereich für professionelle Steuerberatung („Live-Segment“) stehe vor einem schwierigen Vergleich zum Vorjahr.

Bereits am Montag vollzog TD Cowen einen ähnlichen Schritt und kappte das Kursziel auf 658 US-Dollar. Die Analysten begründen dies mit einer allgemeinen Bewertungskompression im Softwaresektor. Besonders die Sorge der Investoren vor den langfristigen Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf das Geschäftsmodell von Intuit belastet demnach die Bewertungsmultiplikatoren. Die Aktie notiert derzeit nahe ihrem 52-Wochen-Tief.

Chancen durch die US-Steuersaison

Trotz der vorsichtigeren Analystenstimmen liefert das makroökonomische Umfeld für das Privatkundengeschäft positive Signale. Bank of America Global Research prognostiziert für 2026 einen Anstieg der gesamten Steuerrückerstattungen um etwa 65 Milliarden US-Dollar. Die durchschnittliche Rückerstattung könnte mit rund 4.100 US-Dollar einen Rekordwert erreichen.

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In der Vergangenheit korrelierten höhere Rückerstattungen oft mit einer größeren Bereitschaft der Verbraucher, in Premium-Softwarelösungen für die Steuererklärung zu investieren. Gleichzeitig muss sich Intuit jedoch auf digitale Neuerungen der US-Steuerbehörde IRS einstellen, die den Funktionsumfang ihrer Online-Konten für professionelle Steuerberater erweitert hat. Dies könnte den Wettbewerbsdruck im Profi-Segment erhöhen.

Insider-Verkäufe und Termin für Quartalszahlen

Für Aufsehen sorgten zudem Transaktionen im Management. CEO Sasan Goodarzi veräußerte bereits am 7. Januar 41.000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von rund 650 US-Dollar. Obwohl dieser Verkauf im Rahmen eines vorab festgelegten Handelsplans erfolgte, betrachten Marktteilnehmer den Zeitpunkt kritisch, da die Aktie seither bis in den Bereich von 421 US-Dollar nachgegeben hat.

Am Donnerstag, den 26. Februar, wird Intuit nach US-Börsenschluss die Ergebnisse des zweiten Geschäftsquartals vorlegen. Dieser Termin gilt als entscheidend für die weitere Kursentwicklung. Das Management muss beweisen, ob die Strategie der KI-gestützten Expertenplattform tatsächlich das notwendige Wachstum generiert, um die aktuelle Marktbewertung wieder zu stabilisieren.

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