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Intuit Aktie: Dividenden-Frist läuft ab

Intuit-Aktionäre müssen bis Börsenschluss handeln, um die nächste Quartalsdividende zu erhalten. Trotz überzeugender Quartalszahlen verliert die Aktie an Wert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Dividende von 1,20 Dollar je Aktie fällig
  • Solide Quartalszahlen übertreffen Erwartungen
  • Aktienkurs verliert trotz guter Fundamentaldaten
  • Gemischte Signale von institutionellen Anlegern

Heute ist Stichtag für Aktionäre des Finanzsoftware-Anbieters Intuit. Wer die nächste Quartalsdividende kassieren möchte, muss die Aktie bis zum Börsenschluss im Depot haben. Die Deadline fällt in eine Phase, in der die Aktie trotz solider Geschäftszahlen unter Druck geraten ist.

Die Dividende im Detail

Intuit hat eine vierteljährliche Dividende von 1,20 US-Dollar je Aktie ausgeschüttet. Der heutige 8. Januar 2026 ist der letzte Handelstag, um noch als berechtigter Aktionär registriert zu werden. Offiziell beginnt die Aktie am morgigen Freitag, den 9. Januar, ex-Dividende zu handeln. Die Auszahlung selbst ist für den 16. Januar geplant. Die jährliche Dividende von 4,80 Dollar entspricht bei aktuellem Kurs einer Rendite von etwa 0,7 Prozent.

Solide Zahlen, schwacher Kurs

Die aktuelle Kursentwicklung steht im Kontrast zu den jüngsten Unternehmenszahlen. Intuit übertraf im ersten Quartal die Erwartungen der Analysten deutlich. Der Gewinn je Aktie (EPS) lag bei 3,34 Dollar und damit über der Konsensschätzung von 3,09 Dollar. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 18,3 Prozent auf 3,87 Milliarden Dollar, angetrieben vom Wachstum im QuickBooks-Online-Geschäft.

Trotz dieser soliden Fundamentaldaten verlor die Aktie in den letzten sieben Handelstagen über drei Prozent an Wert und notiert unter ihren wichtigen gleitenden Durchschnitten. Seit Jahresanfang liegt die Performance bei rund plus drei Prozent.

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Gemischte Signale von Großanlegern

Die institutionellen Anleger senden unterschiedliche Signale. Während die DSM Capital Partners LLC ihre Beteiligung kürzlich aufstockte und damit Vertrauen in die KI-getriebene Plattformstrategie zeigt, haben Unternehmensinsider in den vergangenen 90 Tagen Aktien im Wert von etwa 227 Millionen Dollar verkauft.

Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte das Management seine Prognose. Es erwartet einen Umsatz von knapp 21 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 12 bis 13 Prozent entspräche. Der Gewinn je Aktie soll vor Sondereffekten zwischen 22,98 und 23,18 Dollar liegen.

Die nächste Bewährungsprobe für die Aktie stehen die Zahlen für das zweite Quartal an, für die das Unternehmen einen EPS zwischen 3,63 und 3,68 Dollar prognostiziert.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.