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Symbolbild, KI-generiert

Intuit Aktie: 52-Wochen-Tief bei 258 Euro

Intuit sieht sich mit Untersuchungen zu irreführenden Preisangaben bei TurboTax konfrontiert. Die Aktie fällt auf ein neues Jahrestief, während ein milliardenschwerer Rückkaufplan Vertrauen schaffen soll.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kanzlei prüft Betrugsvorwürfe gegen Intuit
  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Tief
  • Stellenabbau von rund 17 Prozent geplant
  • Aktienrückkauf über acht Milliarden Dollar

Intuit gerät juristisch unter Druck. Eine US-Kanzlei prüft Vorwürfe wegen irreführender Angaben zum Steuerprogramm TurboTax. Die Nachricht trifft das Unternehmen in einer ohnehin schwierigen Phase an der Börse.

Verdacht auf irreführende Preisversprechen

Die Kanzlei Bleichmar Fonti & Auld LLP untersucht, ob das Management Investoren über die Wettbewerbsfähigkeit im Segment für private Steuererklärungen getäuscht hat. Vor der Steuersaison 2026 versprach Intuit den Kunden den „besten Preis“.

In jüngsten Kommentaren räumte die Führung jedoch ein, Marktanteile bei Geringverdienern verloren zu haben. Betroffen sind Kunden mit einem Jahreseinkommen unter 50.000 Dollar. Die Untersuchung soll klären, ob die vorherigen Aussagen den Tatbestand des Wertpapierbetrugs erfüllen.

Kurs markiert neues Jahrestief

Die Aktie reagierte mit einem heftigen Ausverkauf auf die rechtliche Unsicherheit. Mit 258,05 Euro markierte das Papier am Mittwoch ein neues 52-Wochen-Tief.

Seit Jahresbeginn hat sich der Börsenwert damit um rund 52 Prozent reduziert. Der Markt reagiert empfindlich auf die Nachricht, dass der gesamte US-Markt für Steuererklärungen zuletzt leicht schrumpfte.

Radikaler Stellenabbau und KI-Fokus

Um die Profitabilität zu sichern, leitet Intuit eine massive Umstrukturierung ein. Das Unternehmen streicht etwa 17 Prozent seiner Vollzeitstellen, was rund 3.500 Arbeitsplätze betrifft.

Die freiwerdenden Mittel fließen in die Entwicklung einer KI-gesteuerten Expertenplattform. Dieser Umbau verursacht im laufenden Quartal einmalige Kosten von bis zu 340 Millionen Dollar.

Parallel dazu zeigt das Geschäft mit Unternehmenskunden eine robuste Entwicklung. Die Erlöse in der Sparte Global Business Solutions stiegen um 15 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar. QuickBooks Online verzeichnete dabei ein Plus von 22 Prozent.

Der Vorstand hob die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2026 leicht an. Erwartet werden nun Erlöse zwischen 21,34 und 21,37 Milliarden Dollar. Dies entspräche einem Wachstum von bis zu 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Ein neues Aktienrückkaufprogramm über acht Milliarden Dollar soll das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen. Die auf 1,20 Dollar erhöhte Quartalsdividende wird voraussichtlich im Juli 2026 ausgezahlt.

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