Italiens Branchenprimus setzt auf Wachstum und Effizienz, um seine Marktposition in den kommenden Jahren weiter auszubauen. Mit einem umfassenden Strategieplan bis 2029 reagiert das Institut auf das veränderte Zinsumfeld und stellt gleichzeitig Rekordgewinne in Aussicht. Doch wie will die Bank dieses ehrgeizige Gewinnziel konkret erreichen?
Rekordjahr und hohe Ausschüttungen
Das Geschäftsjahr 2025 war für die Turiner Großbank ein Jahr der Superlative. Ein Nettogewinn von 9,32 Milliarden Euro markiert eine Steigerung von 7,6 Prozent zum Vorjahr und unterstreicht die aktuelle Ertragsstärke des Instituts. Besonders das vierte Quartal trug mit einem Ergebnis von 1,73 Milliarden Euro maßgeblich zu diesem Erfolg bei.
Die Aktionäre sollen unmittelbar von dieser Entwicklung profitieren. Insgesamt plant die Bank für 2025 eine Dividende von 6,5 Milliarden Euro. Nach einer bereits gezahlten Zwischendividende im November steht die finale Tranche von 3,3 Milliarden Euro im Mai 2026 zur Auszahlung an. Ergänzt wird dies durch ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 2,3 Milliarden Euro, das im Juli starten soll, sofern die Europäische Zentralbank die Genehmigung erteilt.
Effizienzsteigerung und neue Ziele
Der Blick des Managements ist jedoch bereits auf die langfristige Strategie gerichtet. Bis zum Ende des neuen Business-Plans im Jahr 2029 strebt die Bank einen Nettogewinn von über 11,5 Milliarden Euro an. Ein zentraler Hebel ist hierbei die Senkung der Kostenquote auf unter 37 Prozent.
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Um dieses Ziel zu erreichen, plant Intesa Sanpaolo eine weitreichende Umstrukturierung der Belegschaft:
* Stellenabbau: Rund 12.400 Mitarbeiter werden das Unternehmen bis 2029 freiwillig verlassen.
* Neueinstellungen: Im gleichen Zeitraum sollen 6.300 neue Stellen geschaffen werden, was unter dem Strich eine Reduzierung um etwa 6.100 Positionen bedeutet.
* Ausschüttungsquote: Die Bank verpflichtet sich, 95 Prozent des Nettogewinns im Zeitraum 2026–2029 an die Anteilseigner zurückzugeben.
Diese Ambitionen werden auch von externer Seite positiv bewertet. S&P Global Ratings hob den Ausblick für das Kreditrating der Bank jüngst auf „Positiv“ an, was die verbesserte Bonitätswahrnehmung am italienischen Heimatmarkt widerspiegelt.
An der Börse wird dieser Kurs ebenfalls honoriert. Die Aktie markierte gestern mit 6,07 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und verzeichnet auf Sicht von zwölf Monaten ein deutliches Plus von rund 43 Prozent. Im Zeitraum von 2026 bis 2029 beabsichtigt die Bank, insgesamt etwa 50 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner auszuschütten. Entscheidend für das Erreichen der Langfristziele wird nun die reibungslose Umsetzung der geplanten Personalmaßnahmen sowie die Stabilität des wirtschaftlichen Umfelds sein.
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