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Symbolbild, KI-generiert

Intellistake: Zweiter Sprengstoff, gleiche Hardware

Ein Sensor erkannte im Labor einen weiteren Sprengstoff; Fernaktualisierung und NanoAi-Übernahme sind weiterhin nicht abgeschlossen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Zweiter Sprengstoff aus Abstand erkannt
  • Sensorhardware blieb beim Test unverändert
  • Fernaktualisierung bleibt ein Entwicklungsziel
  • NanoAi-Übernahme weiterhin an Bedingungen geknüpft

Intellistake Technologies hat am Donnerstag einen weiteren Laborerfolg seines geplanten Übernahmeziels NanoAi gemeldet. Derselbe Sensor erkannte einen zweiten, anderen Sprengstoff aus Abstand und ohne physischen Kontakt; Tests eines dritten Sprengstoffs liefen bereits. Die Aktie steigt heute um 11%, ohne dass die Unternehmensmeldung einen Zusammenhang mit dieser Kursbewegung belegt.

Erkennung ohne Hardwarewechsel

Nach Angaben von Intellistake gelang die Erkennung des zweiten Sprengstoffs, ohne die Hardware des Sensors zu verändern. Das Unternehmen beschränkte die Aussage ausdrücklich auf Laborergebnisse: Sie belegen weder eine einsatzbereite Technologie noch eine bereits demonstrierte Fähigkeit zur Fernprogrammierung.

Die Möglichkeit, Erkennungsprofile aus der Ferne zu aktualisieren, bezeichnete das Unternehmen als künftiges Entwicklungsziel. Eine solche Funktion wurde damit nicht als verfügbare Fähigkeit für den praktischen Einsatz dargestellt.

Am 22. Oktober hatte Intellistake bereits mehr als 2.000 erfolgreiche Abstandserkennungstests gegen einen einzelnen Sprengstoff gemeldet. Zugleich erklärte das Unternehmen, NanoAis Technologie befinde sich weiterhin in der Entwicklung und sei noch nicht kommerziell eingesetzt worden.

Übernahme bleibt an Bedingungen geknüpft

Die geplante NanoAi-Übernahme umfasst nach Intellistakes Mitteilung vom 20. Oktober C$17 Millionen. Ihr Abschluss bleibt an Bedingungen geknüpft. Auch beim Start des neuen Unternehmensauftritts am 27. Oktober war die Transaktion weiterhin ausstehend.

Intellistake berichtete am 20. Oktober außerdem über Treffen mit potenziellen Verteidigungskunden auf der AUSA 2026. An den Gesprächen nahmen CEO Jason Dussault und NanoAi-Gründer Craig Micklich teil; Kundenaufträge oder Verträge meldete das Unternehmen dabei nicht.

Bereits am 13. Oktober hatte Intellistake mitgeteilt, dass NanoAi das RAILINK-System von Gentex erhalten und praktische Entwicklungsarbeiten zur Integration seiner Sensortechnologie begonnen habe. Ein kommerzieller Einsatz war damit noch nicht erfolgt.

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