Der klinische Aufnahmestopp für das wichtigste Programm belastet das Unternehmen schwer, doch zuletzt kehrte etwas Zuversicht zurück. Nach dem Todesfall eines Patienten in der Studie lieferte das Management nun entscheidende medizinische Hintergründe. Kann diese Klarstellung die verunsicherten Anleger beruhigen, während die Aufsichtsbehörden den Fall weiter prüfen?
Ursache des Todesfalls präzisiert
Auf der JPMorgan Healthcare Konferenz trat das Management Sorgen über ein direktes Medikamentenversagen entgegen. Der CEO stellte klar, dass der betroffene Patient an einer Perforation eines Zwölffingerdarmgeschwürs und einem daraus resultierenden septischen Schock verstarb. Ein Leberversagen wurde explizit ausgeschlossen. Auch ein Zusammenhang zwischen der Leberverletzung und dem zugrunde liegenden Prozess gilt nach Unternehmensangaben als „sehr unwahrscheinlich“. Diese Differenzierung ist zentral, da sie das Risiko eines generellen Sicherheitsmangels des Wirkstoffs in den Augen vieler Marktteilnehmer verringert.
Zeitplan bleibt der Risikofaktor
Trotz der medizinischen Entlastung bleibt das ATTR-Programm vorerst auf Eis. Die Dauer dieses „Clinical Hold“ ist die große Unbekannte für die weitere Bewertung der Aktie. Eine Lösung binnen drei Monaten wäre laut Unternehmensangaben das optimistische Szenario. Realistischerweise könnten sich die Untersuchungen jedoch bis zu neun Monate hinziehen. Damit droht das Kernprogramm für den Großteil des Jahres 2026 auszufallen.
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Kursreaktion zeigt Stabilisierung
Anleger reagierten auf die Mischung aus transparenter Kommunikation und strategischer Anpassung zuletzt positiv. In den vergangenen sieben Tagen legte der Kurs um 9,3 Prozent zu. Der vorherige Absturz um rund 20 Prozent, der direkt nach Bekanntwerden des Stopps erfolgte, ist damit zwar noch nicht wettgemacht, doch die akute Panik scheint einer abwartenden Haltung gewichen zu sein.
Das Unternehmen steht und fällt nun mit der Entscheidung der Regulierungsbehörden über die Fortsetzung der ATTR-Studie. Solange hier kein konkretes Datum für die Wiederaufnahme feststeht, bleibt die Abhängigkeit von den Fortschritten bei Lonvo-z als alternativem Kurstreiber hoch.
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