Die jüngste Erholung der Intellia Therapeutics Aktie fand am Freitag ein abruptes Ende. Mit einem Kursrutsch von rund 8 Prozent reagierten Anleger nervös auf die anhaltende regulatorische Hängepartie beim wichtigsten Medikamentenkandidaten des Biotech-Unternehmens. Im Zentrum der Unsicherheit steht die Frage, wann die US-Arzneimittelbehörde FDA grünes Licht für die Fortsetzung der klinischen Studien gibt und ob die jüngsten Insider-Verkäufe tatsächlich Grund zur Sorge sind.
Regulatorische Hürden belasten
Haupttreiber der aktuellen Volatilität ist die Ungewissheit bezüglich der Phase-3-Studie MAGNITUDE für den Wirkstoffkandidaten nex-z. Die FDA hatte bereits am 29. Oktober 2025 einen Aufnahmestopp verhängt, nachdem ein schwerwiegendes Ereignis gemeldet wurde. Zwar betonte CEO John Leonard Mitte Januar auf einer Konferenz, dass der darauffolgende Tod eines Patienten auf Sepsis und Vorerkrankungen zurückzuführen sei – und nicht auf ein durch das Medikament verursachtes Leberversagen –, doch eine offizielle Entwarnung der Behörde steht noch aus.
Zusätzliche Unruhe brachten Berichte über Aktienverkäufe des CEOs Anfang Januar. Ein genauerer Blick auf die Pflichtmitteilungen entkräftet jedoch Spekulationen über mangelndes Vertrauen: Es handelte sich um eine automatische Transaktion zur Deckung von Steuerschuldverschreibungen, die bei der Zuteilung von Aktienoptionen fällig wurden. Dies war kein gezielter Ausstieg aus freien Stücken. Dennoch drückte eine Analysten-Herabstufung am 21. Januar, die den unklaren Zeitplan bemängelte, die Stimmung weiter.
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Finanzielle Stabilität und Pipeline
Während das ATTR-Programm stockt, richten Optimisten den Blick auf das HAE-Projekt des Unternehmens. Die hierzu laufende Phase-3-Studie ist bereits überzeichnet, wobei erste Daten für Mitte 2026 erwartet werden. Ein potenzieller Marktstart könnte in der ersten Jahreshälfte 2027 erfolgen und gilt als wichtiger Werttreiber für die nahe Zukunft.
Finanziell steht das Unternehmen solide da. Mit rund 670 Millionen Dollar an Barmitteln zum Ende des dritten Quartals 2025 ist der Betrieb nach Unternehmensangaben bis Mitte 2027 gesichert. Dieses Polster ermöglicht es Intellia, die aktuellen regulatorischen Verzögerungen zu überbrücken, ohne sofort unter Druck zu geraten, frisches Kapital durch Verwässerung aufnehmen zu müssen.
Ausblick
Kurzfristig bleibt die Aktie anfällig für Nachrichten-Schlagzeilen. Das Unterschreiten der 15-Dollar-Marke am Freitag deutet auf technische Schwäche hin, wobei die nächste Unterstützungszone im Bereich von 12 bis 13 Dollar liegt. Entscheidender Impulsgeber für die nächste richtungsweisende Bewegung bleibt jedoch einzig die formelle Reaktion der FDA zur Fortsetzung der MAGNITUDE-Studie.
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