Intellia Therapeutics kann aufatmen. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den klinischen Stopp für die entscheidende Phase-3-Studie „MAGNITUDE“ vollständig aufgehoben. Damit darf das Unternehmen die Patientenrekrutierung für seine Gentherapie nex-z fortsetzen und lässt eine monatelange Phase regulatorischer Unsicherheit hinter sich.
Entlastung nach Sicherheitsbedenken
War die Sorge um die Sicherheit der Gentherapie also unbegründet? Die FDA-Entscheidung und die vorliegenden Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin. Der klinische Stopp wurde im Oktober 2025 verhängt, nachdem ein Patient schwerwiegende Leberprobleme entwickelt hatte und im November verstorben war.
Eine Autopsie stellte jedoch fest, dass die Todesursache ein septischer Schock infolge eines perforierten Geschwürs war – eine Infektion, die nicht in direktem Zusammenhang mit der untersuchten Therapie stand. Um die Studie nun wieder aufzunehmen, hat Intellia verschärfte Sicherheitsmaßnahmen implementiert. Dazu gehören ein engmaschigeres Monitoring der Leberwerte sowie striktere Ausschlusskriterien für Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen.
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Pipeline-Fortschritt und Analysten-Lob
Parallel zur Wiederaufnahme der MAGNITUDE-Studie treibt das Unternehmen sein Programm gegen das hereditäre Angioödem (HAE) voran. Aktuelle Daten zur Therapie lonvo-z zeigen eine hohe Wirksamkeit: In einer Analyse blieben 86 % der Patienten nach einer Einzeldosis über mehr als sechs Monate anfallsfrei. Intellia plant, den Zulassungsantrag (BLA) in den USA in der zweiten Jahreshälfte 2026 einzureichen, was einen Marktstart im Jahr 2027 ermöglichen könnte.
Die Analysten reagierten prompt auf die positiven Nachrichten. Jones Trading stufte die Aktie am Mittwoch von „Hold“ auf „Buy“ hoch und rief ein Kursziel von 29,00 USD aus. Auch HC Wainwright hob das Kursziel von 25,00 auf 30,00 USD an und bestätigte die Kaufempfehlung. Die Experten werten den Wegfall des regulatorischen Drucks als wesentlichen Kurstreiber für die kommenden Monate.
Finanziell kalkuliert das Unternehmen für die laufenden operativen Geschäfte mit einem jährlichen Cash-Verbrauch von etwa 400 Millionen USD. Der nächste wichtige Meilenstein sind die für Mitte 2026 erwarteten Ergebnisse der Phase-3-Studie HAELO, die als Grundlage für den geplanten Zulassungsantrag dienen werden.
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