Die Aktie von Intellia Therapeutics legte am Montag um 6,9 Prozent auf 15,26 Dollar zu. Der Grund: Die US-Gesundheitsbehörde FDA hob die klinische Sperre für die zulassungsrelevante MAGNITUDE-Studie auf. Damit kann das Biotech-Unternehmen die Patientenrekrutierung für seine Gen-Therapie nex-z wieder aufnehmen.
Bereits im Januar hatte die FDA grünes Licht für die zweite Phase-III-Studie MAGNITUDE-2 gegeben. Mit beiden laufenden Zulassungsstudien nimmt die Entwicklung des CRISPR-basierten Medikaments zur Behandlung von ATTR-Amyloidose wieder Fahrt auf. Die Aktie hat seit Jahresbeginn 53 Prozent zugelegt – bleibt mit einem Beta von 2,02 aber hochvolatil.
Sicherheitsmaßnahmen als Auflage
Die FDA hatte am 29. Oktober 2025 beide Studien gestoppt, nachdem bei einem Patienten schwere Leberwerterhöhungen aufgetreten waren. Als Bedingung für die Fortsetzung verlangt die Behörde nun engmaschigere Kontrollen der Leberfunktion und die rasche Gabe von Kortikosteroiden bei ersten Anzeichen erhöhter Leberwerte.
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Zusätzlich werden Patienten mit bestimmten Leberanomalien wie MASH von der MAGNITUDE-Studie ausgeschlossen. Gleiches gilt für Teilnehmer mit kürzlich aufgetretener kardiovaskulärer Instabilität oder einer Ejektionsfraktion unter 25 Prozent. Die geplante Teilnehmerzahl von rund 1.200 Patienten bleibt jedoch unverändert.
Analysten erhöhen Erfolgschancen
Chardan hob das Kursziel von 26 auf 27 Dollar an und bestätigte die Kaufempfehlung. Die Analysten erhöhten ihre Erfolgswahrscheinlichkeit für das Programm von 45 auf 60 Prozent. BofA Securities schraubte das Kursziel ebenfalls nach oben – von 17 auf 19 Dollar – und sieht die Erfolgschancen nun bei 55 statt bisher 38 Prozent.
Die Verzögerungen durch den mehrmonatigen Studienstopp verschaffen allerdings Konkurrenten wie Alnylam mit dem Wirkstoff Nucresiran Zeit, Boden gutzumachen. Die Marktkapitalisierung von Intellia liegt bei 1,8 Milliarden Dollar, während das Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten einen negativen Free Cashflow von 413 Millionen Dollar verzeichnete.
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