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Intellia Therapeutics Aktie: CEO schafft Klarheit

Intellias CEO entkräftet Sicherheitsbedenken nach Todesfall in Phase-3-Studie. Der Vorfall wird nicht auf die CRISPR-Therapie zurückgeführt, was zu ersten Kurserholungen führt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • CEO entlastet CRISPR-Therapie von Todesfall
  • ARK Invest erweitert Position trotz Stopps
  • Aktienkurs zeigt erste Stabilisierung
  • Fokus liegt auf FDA-Dialog und HAE-Programm

Der verhängte klinische Stopp der wichtigen MAGNITUDE-Studie lastete zuletzt schwer auf dem Kurs des Biotech-Unternehmens. Auf der JP Morgan Healthcare Conference lieferte CEO John Leonard nun jedoch entscheidende Details zu dem Todesfall, der die Unterbrechung auslöste. Die neuen Informationen deuten darauf hin, dass die ursprünglichen Befürchtungen bezüglich der Sicherheit der Therapie unbegründet sein könnten.

Hintergründe zum Todesfall

Im Zentrum der Unsicherheit stand der Tod eines Patienten während der Phase-3-Studie für den Kandidaten Nexiguran Ziclumeran. Leonard stellte gestern klar, dass dieser Vorfall nicht auf ein durch die Therapie verursachtes Leberversagen zurückzuführen ist. Der Patient, ein Mann über 80, wurde ursprünglich wegen Bauchschmerzen in die Notaufnahme eingeliefert, wobei erhöhte Leberenzyme festgestellt wurden.

Die genauere Untersuchung ergab jedoch ein perforiertes Geschwür als Ursache der Beschwerden. Der Patient verstarb in der Folge an einer Sepsis nach dem operativen Eingriff. Mit dieser Detaillierung distanziert das Unternehmen den fatalen Ausgang von einer direkten Lebertoxizität der CRISPR-Behandlung. Zur Untermauerung des Sicherheitsprofils betonte Leonard, dass die Rate schwerer Leberwert-Erhöhungen in der gesamten Studie bei weniger als einem Prozent lag.

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Prominenter Vertrauensbeweis

Diese Einordnung scheint bei institutionellen Investoren Wirkung zu zeigen. Cathie Woods ARK Investment nutzte die aktuelle Lage, um die Position bei Intellia weiter auszubauen. Transaktionsdaten vom Donnerstag belegen den Kauf von knapp 57.000 weiteren Aktien. Dieser Schritt setzt ein Muster stetiger Zukäufe fort und signalisiert, dass der technologieorientierte Fonds trotz der regulatorischen Verzögerung an der langfristigen Perspektive festhält.

Der Aktienkurs reagierte am Donnerstag mit einem moderaten Anstieg von 1,77 Prozent auf 12,08 Dollar und zeigte damit eine erste Stabilisierung.

Fokus auf FDA und HAE-Programm

Die Priorität des Managements liegt nun auf dem Dialog mit der US-Arzneimittelbehörde FDA, um den klinischen Stopp aufzuheben und den Pfad für das Nexiguran-Ziclumeran-Programm zu definieren. Unabhängig davon treibt Intellia die Entwicklung seines HAE-Programms voran. Für den Kandidaten Lonvoguran Ziclumeran werden Topline-Daten der Phase-3-Studie bis Mitte 2026 erwartet. Ein Zulassungsantrag ist für die zweite Jahreshälfte geplant, was eine Markteinführung Anfang 2027 ermöglichen könnte. Konkrete Updates erwarten Anleger spätestens zum nächsten Quartalsbericht am 26. Februar 2026.

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