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Intellia Aktie: FDA-Entscheidung steht aus

Die US-Zulassungsbehörde hat den klinischen Stopp für eine Phase-3-Studie von Intellia noch nicht aufgehoben, was die Aktienbewertung beeinflusst. Eine zweite Studie darf fortgesetzt werden.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • FDA-Stopp für MAGNITUDE-Studie dauert an
  • Zweite Phase-3-Studie darf fortgeführt werden
  • CRISPR-Therapie für Amyloidose im Fokus
  • Regulatorische Unsicherheit als Kurstreiber

Die Intellia Therapeutics Aktie schloss am Mittwoch bei 12,36 US-Dollar. Während das Unternehmen kürzlich für eine seiner Phase-3-Studien grünes Licht von der US-Zulassungsbehörde erhielt, wartet der Markt weiter auf eine Entscheidung zu einer zweiten pivotalen Studie. Diese Unsicherheit prägt derzeit die Bewertung des Biotech-Unternehmens.

MAGNITUDE-Studie im Fokus

Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht die MAGNITUDE Phase-3-Studie. Sie untersucht die CRISPR-basierte Therapie nexiguran ziclumeran (nex-z) bei Patienten mit transthyretin-bedingter Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM). Die FDA hatte im Oktober 2025 einen klinischen Stopp für diese Studie verhängt – der bis heute andauert.

Intellia steht nach eigenen Angaben mit der Behörde im Austausch über die nächsten Schritte. Ein konkreter Zeitplan für eine mögliche Aufhebung des Stopps liegt nicht vor. Die Kardiomyopathie-Indikation gilt als bedeutender Markt, weshalb das weitere Vorgehen der FDA entscheidend für die Perspektive des Unternehmens ist.

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Teilweise Entwarnung bei zweiter Studie

Ende Januar hatte die FDA den klinischen Stopp für die verwandte MAGNITUDE-2 Phase-3-Studie aufgehoben. Diese untersucht dieselbe Therapie bei Patienten mit hereditärer Transthyretin-Amyloidose mit Polyneuropathie (ATTRv-PN). Nach Vereinbarung verschärfter Sicherheitsprotokolle kann Intellia dort wieder Patienten einschließen und behandeln.

Die unterschiedliche Behandlung beider Studien verdeutlicht die differenzierte Regulierungspraxis der FDA – selbst bei identischer Therapie, aber verschiedenen Patientengruppen.

Marktumfeld bleibt regulierungssensibel

Der Gen-Editing-Sektor reagiert traditionell stark auf behördliche Signale. Klinische Fortschritte und Sicherheitsdaten bestimmen die Bewertung. Für Intellia bedeutet der schwebende Status der MAGNITUDE-Studie einen fortbestehenden Unsicherheitsfaktor. Die Auflösung dieser Situation dürfte der nächste wesentliche Kurstreiber sein.

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