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Intel Aktie: Zuversichtlicher Weg!

Intel startet Panther-Lake-Chips auf 18A-Basis für AI-PCs und erhält ein Analysten-Upgrade. Die Aktie profitiert von der technologischen Wende und sinkendem Umsetzungsrisiko.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Erste Massenprodukte auf neuem 18A-Fertigungsprozess
  • Analysten stufen Aktie von Hold auf Buy hoch
  • Bis zu 60 Prozent mehr Leistung als Vorgänger
  • Aktienkurs deutlich über Jahrestief gestiegen

Intel setzt zum technologischen Neustart an. Mit der Vorstellung der neuen Core Ultra Series 3 „Panther Lake“ auf der CES 2026 bringt der Konzern erstmals seine lange angekündigte 18A-Fertigung in ein Massenprodukt. Parallel dazu kommt Rückenwind von Analystenseite – ein Signal, das viele skeptische Investoren genau beobachten dürften.

Panther Lake und die 18A-Wende

Kern der Nachricht ist der offizielle Start der Intel Core Ultra Series 3 („Panther Lake“) Prozessoren. Entscheidend ist weniger der Produktname als die Technologie dahinter: Es handelt sich um die erste hochvolumige Consumer-Plattform auf Basis des 18A-Fertigungsprozesses. Dieser Knoten ist das Herzstück der „IDM 2.0“-Strategie, mit der Intel die technologische Führungsrolle gegenüber TSMC und anderen Auftragsfertigern zurückerobern will.

Die gestern veröffentlichten Spezifikationen und die Präsentationen in Las Vegas unterstreichen, warum die Produkteinführung aufmerksam verfolgt wird:

  • Bis zu 60 % bessere Multithread-Leistung gegenüber der bisherigen Lunar-Lake-Generation
  • Bis zu 77 % schnelleres Gaming laut Intels eigenen Angaben
  • Deutlich verbesserte Effizienz mit bis zu 27 Stunden Akkulaufzeit in mobilen Geräten
  • Eine NPU (Neural Processing Unit) mit 50 TOPS Rechenleistung für KI-Anwendungen

Damit positioniert sich Intel gezielt im wachsenden Markt für „AI-PCs“. Vorbestellungen für Notebooks mit Panther-Lake-Chips starten heute, die weltweite Auslieferung soll am 27. Januar beginnen.

Analystenupgrade reduziert Zweifel

Zusätzlich zum Produkthype kommt ein klarer Impuls von Analystenseite: Melius Research hat die Intel-Aktie von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft. Die Begründung ist direkt mit Panther Lake verknüpft.

Die Analysten sehen:

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  • eine planmäßige Umsetzung der Panther-Lake-Roadmap
  • eine Stabilisierung des Foundry-Geschäfts
  • eine Bestätigung der technologischen Versprechen rund um 18A

Aus Marktsicht ist das wichtig, weil die Zweifel an Intels Umsetzungsfähigkeit in den vergangenen Jahren massiv auf der Bewertung lagen. Mit den ersten 18A-Produkten in Serie sinkt das wahrgenommene Ausführungsrisiko – ein Argument, das Melius explizit hervorhebt.

Strategischer Kontext: Bewährungsprobe für IDM 2.0

Unter CEO Lip-Bu Tan steht Intel seit Jahren unter Druck, fortgeschrittene Fertigungsknoten rechtzeitig zu liefern. 18A gilt als Bewährungsprobe. Technologisch setzt der Prozess auf Gate-All-Around-Transistoren und die „PowerVia“-Stromversorgung über die Rückseite des Chips. Diese Kombination soll sowohl die Rechenleistung als auch die Energieeffizienz gegenüber AMD- und Nvidia-Produkten verbessern.

Die aktuelle Entwicklung folgt auf eine Phase wachsender, aber fragiler Zuversicht: Ende 2025 hatten strategische Investitionen von Partnern – darunter Nvidia – Intels Kapitalbasis gestärkt. Dennoch blieb der Markt zurückhaltend, solange es keine belastbaren Produkte auf 18A-Basis gab. Der heutige Launch liefert nun das erste eindeutige Signal, dass die Ausbeute (Yields) auf dem neuen Knoten ausreicht, um Volumenprodukte zu fertigen.

Das ist nicht nur für das PC-Geschäft relevant. Intel sendet damit auch eine Botschaft an potenzielle externe Foundry-Kunden: Wer seine eigenen Chips bei Intel fertigen lässt, muss weniger mit Verzögerungen rechnen, wenn die 18A-Roadmap bisher eingehalten wird.

Kursbild und nächste Meilensteine

Börslich spiegelt sich der positive Nachrichtenmix in einem klar erkennbaren Aufwärtstrend wider. Die Aktie notiert aktuell bei 39,40 US-Dollar und liegt damit mehr als 100 % über dem Zwölfmonatstief; vom 52-Wochen-Hoch trennen sie weniger als 1 %. Der Titel hat sich damit deutlich von seinen längerfristigen Durchschnittslinien nach oben abgesetzt.

Für die nächsten Monate rücken zwei Punkte in den Vordergrund: Erstens wird der Markt die Vorbestellungen und den Verkaufsstart der Panther-Lake-Geräte als ersten Gradmesser für die Akzeptanz von AI-PCs mit 18A-Technologie werten. Zweitens dürfte die Q1-Telefonkonferenz voraussichtlich Ende April entscheidend sein, wenn Intel konkretere Aussagen zu 18A-Ausbeute, Margenentwicklung und der geplanten Ausweitung der Plattform – etwa in Richtung einer Handheld-Gaming-Lösung später im Jahr 2026 – liefert.

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