Lange Zeit hinkte der Chip-Riese der Konkurrenz hinterher, doch nun scheint das Momentum endgültig zu drehen. Beflügelt von optimistischen Analystenkommentaren kletterte die Aktie gestern auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Der Grund für die neue Zuversicht ist handfest: Intels Auftragsbücher im Server-Geschäft platzen offenbar aus allen Nähten.
Preismacht kehrt zurück
Der Haupttreiber der aktuellen Rally ist eine Hochstufung durch die Analysten von KeyBanc auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 60 US-Dollar. Berichten zufolge ist Intels Kapazität für Server-CPUs im Jahr 2026 bereits nahezu vollständig ausgebucht. Besonders die massive Nachfrage sogenannter Hyperscaler – Betreiber riesiger Rechenzentren – sorgt für Rückenwind in der „Data Center und AI“-Sparte.
Diese Knappheit verleiht Intel eine lange vermisste Preismacht. Das Unternehmen plant offenbar, die durchschnittlichen Verkaufspreise für Server-CPUs um 10 bis 15 Prozent anzuheben. Der Markt ist bereit, diese Preise für High-End-Produkte zu zahlen, was auf einen robusten Investitionszyklus in der digitalen Infrastruktur hindeutet.
Fortschritte in der Fertigung
Neben dem starken Absatz gibt es auch positive Signale aus der lange kriselnden Fertigungssparte (Foundry). Der fortschrittliche 18A-Prozess, ein Kernstück der Turnaround-Strategie, zeigt messbare Erfolge:
* Die Produktionsausbeute (Yields) hat die kritische Marke von 60 Prozent überschritten.
* Mit „Panther Lake“ wurden die ersten Consumer-Chips auf Basis dieser Technologie offiziell gestartet.
* Der technologische Rückstand zu TSMC verringert sich, was Intel im Wettbewerb mit Samsung stärkt.
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Marktbeobachter werten Gerüchte, wonach Technologie-Schwergewichte wie Apple die Nutzung von Intels 18A- und künftigen 14A-Prozessen prüfen, als weiteren Vertrauensbeweis in die neue Fertigungsqualität.
Kurs bestätigt Aufwärtstrend
Die Börse honorierte die Kombination aus operativen Fortschritten und Analystenlob mit deutlichen Aufschlägen. Die Aktie schloss gestern bei 47,29 US-Dollar, was einem Tagesplus von über 7 Prozent entspricht und exakt das neue 52-Wochen-Hoch markiert. Auch auf Monatssicht steht ein beachtliches Plus von rund 48 Prozent zu Buche.
Mit der zusätzlichen Kaufempfehlung von Melius Research verfestigt sich das Bild eines nachhaltigen Turnarounds. Die Kombination aus ausgebuchten Kapazitäten bis 2026 und der technischen Stabilisierung der 18A-Fertigung liefert eine fundamentale Basis für die aktuelle Bewertung, sofern Intel diese hohen Erwartungen nun operativ erfüllt.
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