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Intel Aktie: Server-Sparte fast ausverkauft

Intels Server-Sparte ist für 2026 nahezu vollständig ausgebucht, was dem Konzern Preismacht verleiht und die Aktie auf ein Zwei-Jahres-Hoch treibt. Fortschritte in der Chip-Fertigung untermauern den Turnaround.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Server-Kapazitäten für 2026 fast komplett ausgebucht
  • Preiserhöhungen von 10 bis 15 Prozent geplant
  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch
  • Fortschritte bei fortschrittlicher 18A-Fertigungstechnik

Lange Zeit hinkte der Chip-Riese der Konkurrenz hinterher, doch nun scheint das Momentum endgültig zu drehen. Beflügelt von optimistischen Analystenkommentaren kletterte die Aktie gestern auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Der Grund für die neue Zuversicht ist handfest: Intels Auftragsbücher im Server-Geschäft platzen offenbar aus allen Nähten.

Preismacht kehrt zurück

Der Haupttreiber der aktuellen Rally ist eine Hochstufung durch die Analysten von KeyBanc auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 60 US-Dollar. Berichten zufolge ist Intels Kapazität für Server-CPUs im Jahr 2026 bereits nahezu vollständig ausgebucht. Besonders die massive Nachfrage sogenannter Hyperscaler – Betreiber riesiger Rechenzentren – sorgt für Rückenwind in der „Data Center und AI“-Sparte.

Diese Knappheit verleiht Intel eine lange vermisste Preismacht. Das Unternehmen plant offenbar, die durchschnittlichen Verkaufspreise für Server-CPUs um 10 bis 15 Prozent anzuheben. Der Markt ist bereit, diese Preise für High-End-Produkte zu zahlen, was auf einen robusten Investitionszyklus in der digitalen Infrastruktur hindeutet.

Fortschritte in der Fertigung

Neben dem starken Absatz gibt es auch positive Signale aus der lange kriselnden Fertigungssparte (Foundry). Der fortschrittliche 18A-Prozess, ein Kernstück der Turnaround-Strategie, zeigt messbare Erfolge:
* Die Produktionsausbeute (Yields) hat die kritische Marke von 60 Prozent überschritten.
* Mit „Panther Lake“ wurden die ersten Consumer-Chips auf Basis dieser Technologie offiziell gestartet.
* Der technologische Rückstand zu TSMC verringert sich, was Intel im Wettbewerb mit Samsung stärkt.

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Marktbeobachter werten Gerüchte, wonach Technologie-Schwergewichte wie Apple die Nutzung von Intels 18A- und künftigen 14A-Prozessen prüfen, als weiteren Vertrauensbeweis in die neue Fertigungsqualität.

Kurs bestätigt Aufwärtstrend

Die Börse honorierte die Kombination aus operativen Fortschritten und Analystenlob mit deutlichen Aufschlägen. Die Aktie schloss gestern bei 47,29 US-Dollar, was einem Tagesplus von über 7 Prozent entspricht und exakt das neue 52-Wochen-Hoch markiert. Auch auf Monatssicht steht ein beachtliches Plus von rund 48 Prozent zu Buche.

Mit der zusätzlichen Kaufempfehlung von Melius Research verfestigt sich das Bild eines nachhaltigen Turnarounds. Die Kombination aus ausgebuchten Kapazitäten bis 2026 und der technischen Stabilisierung der 18A-Fertigung liefert eine fundamentale Basis für die aktuelle Bewertung, sofern Intel diese hohen Erwartungen nun operativ erfüllt.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.