Der US-Halbleiterkonzern Intel sorgt am Dienstag für positive Schlagzeilen an der Wall Street. Berichte über angeblich bereits vollständig ausgebuchte Server-Kapazitäten für das Jahr 2026 treiben den Kurs vorbörslich an. Nach einer beeindruckenden Rallye in den vergangenen zwölf Monaten deutet dieser Schritt darauf hin, dass der einstige Branchenprimus im hart umkämpften Markt für KI-Infrastruktur schneller Boden gutmacht als erwartet.
Analyst sieht enorme Nachfrage
Auslöser für den erneuten Optimismus ist eine aktuelle Analyse von KeyBanc Capital Markets. Analyst John Vinh stufte die Aktie am frühen Dienstag von „Sector Weight“ auf „Overweight“ hoch. Die Begründung hat Gewicht: Laut Vinh sind Intels Kapazitäten für Server-CPUs im Jahr 2026 „weitgehend ausverkauft“.
Dies deutet auf eine robuste Nachfrage im Bereich der Künstlichen Intelligenz hin, von der Intel nun offenbar stärker profitiert als bislang vom Markt eingepreist. Die Analysten gehen davon aus, dass diese Entwicklung eine hohe Umsatzsichtbarkeit für die Zukunft schafft und das Vertrauen in die laufenden Umstrukturierungsmaßnahmen des Konzerns stärkt.
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Politischer Rückenwind stützt den Kurs
Die positive Analysteneinschätzung trifft auf ein ohnehin starkes Momentum. Bereits in der Vorwoche konnte die Aktie nach einem Treffen zwischen der Unternehmensführung und dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zulegen. Zusammen mit Berichten über eine mögliche Erhöhung der Staatsbeteiligung verfestigt sich bei Anlegern das Bild, dass Intel eine Schlüsselrolle bei der Sicherung der technologischen Führerschaft der USA spielen soll.
Die Aktie, die auf Sicht von zwölf Monaten bereits über 134 Prozent zulegen konnte, erholt sich damit rasch von Gewinnmitnahmen am Montag. Auch der breitere Sektor zeigt sich stark: Da KeyBanc zeitgleich den Konkurrenten AMD hochstufte, werten Marktbeobachter dies als Zeichen für eine anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Hardware über die gesamte Branche hinweg.
Wichtige Hürden voraus
Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf die Quartalszahlen, die voraussichtlich zwischen dem 22. und 28. Januar veröffentlicht werden. Investoren erwarten vom Management eine Bestätigung der Berichte über die ausverkauften Bestände sowie Updates zum Fortschritt des wichtigen 18A-Fertigungsprozesses. Aus technischer Sicht steht die Aktie kurz davor, ihr 52-Wochen-Hoch bei 45,55 US-Dollar zu testen. Ein nachhaltiger Ausbruch über die Marke von 46 US-Dollar würde den langfristigen Aufwärtstrend charttechnisch bestätigen.
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