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Intel Aktie: Gefährliche Fallhöhe!

Intels Aktienkurs ist stark gestiegen, doch Analysten sehen eine deutliche Diskrepanz zur fundamentalen Lage. Die anstehenden Quartalszahlen und Verluste im Foundry-Geschäft stellen die Rallye auf die Probe.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Konsens-Kursziel liegt 31 Prozent unter aktuellem Preis
  • Foundry-Sparte verzeichnet operative Milliardenverluste
  • Optionsmarkt erwartet starke Kursbewegung nach Zahlen
  • Neuer Verwaltungsratsvorsitzender mit Fokus auf Technologie

Intel erlebt an der Börse derzeit einen rasanten Höhenflug. Während der Kurs von einem Hoch zum nächsten eilt, blicken viele Beobachter ungläubig auf die Entwicklung. Zwischen der Markteuphorie und den fundamentalen Geschäftszahlen klafft eine Lücke, die ein erhebliches Risiko birgt.

Analysten warnen vor Überhitzung

Obwohl einzelne Investmentbanken ihre Prognosen zuletzt anhoben, bleibt die breite Masse der Experten skeptisch. Benchmark sieht durch die neue Google-Cloud-KI-Partnerschaft zwar Potenzial und rief ein Kursziel von 76 US-Dollar aus. Der Konsens der Wall Street liegt mit knapp 47 US-Dollar jedoch rund 31 Prozent unter dem aktuellen Preisniveau. Diese Diskrepanz gehört aktuell zu den größten im gesamten Halbleitersektor.

Fundamental steht der Optimismus auf wackeligen Beinen. Für das erste Quartal rechnet das Management mit rückläufigen Umsätzen, während die wichtige Foundry-Sparte zuletzt operative Milliardenverluste verbuchte. Entsprechend nervös positionieren sich Akteure vor den anstehenden Quartalszahlen. Der Optionsmarkt preist eine massive Kursbewegung von fast 12 Prozent ein – deutlich mehr als der historische Durchschnitt nach vergangenen Bilanzen.

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Technischer Fokus im Verwaltungsrat

Parallel zu den operativen Herausforderungen baut der Konzern seine Führungsspitze um. Mitte Mai übernimmt der Technologie-Veteran Craig H. Barratt den Vorsitz des Verwaltungsrats. Dieser Wechsel von einem Finanzexperten zu einem ehemaligen Google- und Qualcomm-Manager unterstreicht den Fokus auf die technische Umsetzung der Konzernwende. Dass die Strategie langfristig aufgehen könnte, belegen die jüngsten Milliardeninvestitionen von Nvidia und SoftBank in das Unternehmen.

Am 23. April nach US-Börsenschluss muss Intel beweisen, ob die Kursrallye von über 70 Prozent seit Jahresbeginn gerechtfertigt ist. Die vorgelegten Zahlen und der Ausblick für die Foundry-Sparte werden den Ausschlag geben, ob der Halbleiterkonzern seine ambitionierte Bewertung rechtfertigen kann oder eine Korrektur folgt.

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