Intel befindet sich mitten in einer tiefgreifenden Transformation. Neue KI-Produkte, ein ambitionierter Fertigungsplan und prominente Partnerschaften treiben die Aktie an – doch der Weg zurück an die Spitze ist noch weit.
Der 18A-Prozess als Schlüssel
Das Herzstück der Intel-Strategie ist der Übergang zur Massenfertigung des 18A-Prozessknotens. Dieser vereint zwei neue Kerntechnologien: PowerVia für die Stromversorgung von unten und RibbonFET als neue Transistorarchitektur. Beides sind zentrale Bausteine der sogenannten IDM 2.0-Strategie, die das Foundry-Geschäft organisatorisch von den eigenen Produktsparten trennt.
Für diese Technologie hat Intel bereits Microsoft und Amazon Web Services als Kunden gewonnen. Parallel dazu schreitet die Entwicklung des „Panther Lake“-Prozessors der Core Ultra Series 3 voran, der ebenfalls auf dem 18A-Knoten basiert. Industriepartner wie Avalue Technology und ASUS IoT haben bereits angekündigt, entsprechende Systeme ab dem dritten Quartal 2026 in Serie zu fertigen – mit bis zu 180 TOPS KI-Rechenleistung für automatisierte Umgebungen.
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Solide Zahlen, aber enge Margen
Im jüngsten Quartal erzielte Intel einen Gesamtumsatz von 13,67 Milliarden US-Dollar. Das Foundry-Segment steuerte 4,51 Milliarden bei, das Data-Center- und KI-Geschäft 4,74 Milliarden. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,15 Dollar – ein bescheidener Wert, der die hohen Anlaufkosten des Foundry-Aufbaus widerspiegelt. Die Bruttomarge bewegt sich derzeit zwischen 38 und 42 Prozent, was im Vergleich zu Wettbewerbern wie TSMC noch deutlich Luft nach oben lässt.
Hinzu kommt ein strukturelles Problem am PC-Markt: Laut Omdia dürften die globalen PC-Auslieferungen 2026 um 12 Prozent sinken. Treiber ist eine Speicherkrise, die DRAM-Preise laut TrendForce im ersten Quartal 2026 um 90 bis 95 Prozent in die Höhe treibt. Das belastet die gesamte Branche – und damit auch Intels PC-Geschäft.
Führungswechsel und nächste Wegmarken
Am 13. Mai 2026 übernimmt Dr. Craig H. Barratt den Vorsitz des Aufsichtsrats. Ob der Führungswechsel frischen Rückenwind bringt, wird sich zeigen – fest steht, dass Intel bis dahin liefern muss. Die Aktie hat sich seit ihrem Tief im April 2025 mehr als verdoppelt und notiert rund 40 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Das zeigt, wie viel Erwartung bereits eingepreist ist. Entscheidend wird sein, ob die 18A-Fertigung planmäßig hochläuft und die Kundenbasis über Microsoft und AWS hinaus wächst.
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