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Intel Aktie: 3 Millionen TPUs für Google bis 2028

Intel erhält von Google einen Millionenauftrag zur Fertigung von KI-Beschleunigern und festigt so seine Position im Foundry-Geschäft.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Millionenauftrag von Google für KI-Chips
  • Intel als ernsthafte TSMC-Alternative
  • Nvidia prüft Intels 18A-Fertigungsprozess
  • Aktie trotz Auftragserfolg im Minus

Intel greift im lukrativen Auftragsgeschäft für KI-Chips an. Der Konzern sichert sich offenbar einen massiven Auftrag von Google. Das validiert Intels Ambitionen als ernsthafte Alternative zu den asiatischen Chip-Giganten.

Google bestellt Millionen KI-Chips

Google hat bei Intel die Fertigung von über drei Millionen Tensor Processing Units (TPUs) bestellt. Die Auslieferung der Prozessoren ist für das Jahr 2028 geplant. Intel profitierte hierbei von Kapazitätsengpässen bei anderen großen Auftragsfertigern. Dass ein Schwergewicht wie Google Intel seine eigenen KI-Beschleuniger anvertraut, gilt in der Branche als Durchbruch.

Parallel dazu prüft Nvidia die Nutzung von Intels 18A-Fertigungsprozess. Es geht um die kommende GPU-Architektur mit dem Codenamen „Feynman“. Nvidia hat noch keinen festen Auftrag erteilt. Allein das Prüfverfahren durch den KI-Marktführer unterstreicht jedoch die wachsende Bedeutung von Intel als Zweitlieferant.

Partnerschaften mit Nvidia und Tesla

Intel positioniert seine Foundry-Sparte gezielt als Gegengewicht zum Marktführer TSMC. Der Trend zu spezialisierter KI-Hardware erhöht den Bedarf an modernen Verpackungstechnologien. Neben Google setzen bereits Konzerne wie Microsoft, Amazon und Tesla auf Intels Kapazitäten.

Auf der Computex-Messe präsentierte das Unternehmen zudem neue Xeon 6+ Prozessoren. Diese basieren ebenfalls auf dem modernen 18A-Verfahren. Strategische Partnerschaften mit Foxconn und Siemens sollen parallel dazu helfen, neue Industrielösungen auf Basis von Intel-Prozessoren zu entwickeln.

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An der Börse herrscht am Dienstag Katerstimmung. Die Intel-Aktie verliert 7,54 Prozent und notiert bei 88,32 Euro. Damit setzt sich die Korrektur der letzten Wochen fort.

Der kurzfristige Abwärtstrend trübt das aktuelle Gesamtbild. Seit dem 52-Wochen-Hoch im Mai bei 114,60 Euro hat das Papier deutlich nachgegeben. Dennoch bleibt die Bilanz für das laufende Jahr beeindruckend: Seit Januar verzeichnet die Aktie ein Plus von rund 163 Prozent.

Die kommenden Jahre entscheiden nun über den langfristigen Erfolg der Foundry-Sparte. Mit dem Google-Auftrag hat Intel ein wichtiges Fundament für das Jahr 2028 gelegt.

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Als Verfechter einer marktwirtschaftlichen Ordnung fokussiert sich Dr. Sasse auf die Vermittlung von Strategien für nachhaltigen Vermögensaufbau durch Aktieninvestments. Seine wissenschaftlich fundierten Beiträge auf stock-world.de richten sich an Anleger, die eigenverantwortliche, informierte Entscheidungen für ihre finanzielle Zukunft treffen möchten.

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