Startseite » Halbleiter » Intel: 22 Prozent Wachstum in Data Center

Intel: 22 Prozent Wachstum in Data Center

Intel profitiert von steigender Nachfrage nach CPUs als KI-Steuerzentralen und meldet starke Quartalszahlen mit Rekordwachstum im Rechenzentrumsgeschäft.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • CPUs als neue KI-Orchestratoren entdeckt
  • Umsatzplus von 7,2 Prozent erzielt
  • Rechenzentrumssparte wächst um 22 Prozent
  • Staatliche Förderung treibt Chip-Ausbau voran

Lange galten klassische Prozessoren im Schatten der Grafikchips als Auslaufmodell des KI-Booms. Nun rücken sie als unverzichtbare Steuerungszentralen wieder in den Fokus der Investoren. Intel profitiert von dieser Neubewertung und verzeichnet nach einem starken April weiterhin hohes Marktinteresse.

Neue Anforderungen an die Architektur

KI-Anwendungen im laufenden Betrieb erfordern zunehmend gigantische Speicherkapazitäten. Branchenberichte zeigen einen wachsenden Bedarf an CPUs, die bis zu 400 Gigabyte DDR5-Arbeitsspeicher unterstützen. Analysten von Shinhan Investment bezeichnen Prozessoren mittlerweile als zentrale Orchestrierungsebene der KI-Infrastruktur. Intel navigiert damit in einem Marktsegment, das bis zum Ende des Jahrzehnts erhebliches Wachstum verspricht.

Rechenzentren treiben das Wachstum

Diese technische Entwicklung spiegelt sich in den jüngsten Geschäftszahlen wider. Im abgelaufenen Quartal steigerte Intel den Umsatz um 7,2 Prozent auf 13,58 Milliarden US-Dollar. Besonders die Sparte für Rechenzentren und Künstliche Intelligenz stach mit einem Plus von 22 Prozent hervor.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Intel?

Auch das Auftragsfertigungsgeschäft legte im Jahresvergleich um 16 Prozent zu. Unter dem Strich übertraf der Gewinn je Aktie von 0,29 US-Dollar die Konsenserwartungen der Analysten.

Subventionen und Kapazitätsausbau

Flankiert wird der operative Aufschwung von staatlichen Förderungen durch den US-CHIPS-Act. Das rund 500 Milliarden Dollar schwere Unternehmen investiert massiv in neue Fertigungstechnologien und fortschrittliche Chip-Verpackungsverfahren. Einige institutionelle Investoren haben ihre Positionen laut jüngsten Pflichtmitteilungen zwar reduziert, die breite Marktstimmung hängt jedoch stark vom Erfolg der laufenden Neuausrichtung ab.

Der nächste Prüfstein für den Konzern steht bereits fest. Für das zweite Quartal peilt das Management einen Umsatz von rund 14,3 Milliarden US-Dollar an. Gelingt es Intel, namhafte Technologiekonzerne für seine neuen Fertigungsknoten zu gewinnen, dürfte sich die aktuelle Erholung weiter verfestigen.

Anzeige

Intel-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Intel-Analyse vom 4. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Intel-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Intel-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Intel: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Intel

Intel Chart