Integra Resources kämpft an der Börse mit heftigem Gegenwind. Trotz Fortschritten bei der Genehmigung des DeLamar-Projekts verlor das Papier massiv an Boden. Allein seit Jahresbeginn sank der Kurs um über 48 Prozent.
Meilenstein für DeLamar
Das US Bureau of Land Management hat das Genehmigungsverfahren für das DeLamar-Projekt in Idaho offiziell gestartet. Mit der Veröffentlichung der Absichtserklärung beginnt die Umweltprüfung nach Bundesrecht. Parallel dazu profitiert das Vorhaben von der Aufnahme in das FAST-41-Programm. Dieses soll die Koordination zwischen den Behörden beschleunigen und für mehr Transparenz sorgen.
Größtes Bohrprogramm der Geschichte
Um die Ressourcenbasis zu stärken, hat das Unternehmen im Frühjahr 2026 eine massive Explorationsoffensive gestartet. Das Programm umfasst insgesamt 50.000 Bohrmeter in Nevada und Idaho. Ein Großteil dieser Arbeiten entfällt auf die produzierende Florida Canyon Mine. Dort suchen die Geologen nach neuen Oxid-Gold-Vorkommen, um das Minenleben zu verlängern.
Druck auf den Aktienkurs
An der Börse spiegeln sich diese operativen Schritte bisher nicht wider. Der Kurs notiert aktuell bei 2,85 CAD. Damit liegt das Papier mehr als 50 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 6,60 CAD.
Das Management setzt nun auf operative Exzellenz und eine disziplinierte Kapitalallokation. Wachstumsprojekte wie Nevada North und die Modernisierung der Flotte will das Unternehmen aus dem eigenen Cashflow finanzieren. Investoren richten ihren Blick jetzt auf die ersten Analyseergebnisse der laufenden Bohrungen in Nevada.
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