Allen Klee von der Maxim Group hat seine Kaufempfehlung für Innodata am Freitag mit einem Kursziel von 111 $ bestätigt. Medienberichten zufolge hielt er damit an seiner positiven Einschätzung fest. Die Aktie fiel gestern um 5,5 %.
Zwei Kaufurteile und eine Beteiligungsmeldung
Bereits am Donnerstag bestätigte Hamed Khorsand von BWS Financial Medienberichten zufolge ebenfalls seine Kaufempfehlung. Sein Kursziel für Innodata lautete 140 $.
Innodata reichte am Freitag außerdem eine geänderte Beteiligungsmeldung auf Formular Schedule 13G/A ein. Diese wies für Vanguard Capital Management einen Anteil von 4,98 % zum Stichtag 30. September aus. Die Meldung bezog sich auf 1.712.403 Aktien und damit auf den Beteiligungsstand zum genannten Stichtag, nicht auf einen Kauf am Veröffentlichungstag.
Unbestätigte Angaben zum Stellenabbau
Medienberichte über Stellenabbau bei Innodata vor gut einer Woche verwiesen auf die Rückführung eines Geschäftsauftrags. Ein darin zitiertes Kündigungsschreiben nannte diesen Grund; der betroffene Kunde und die finanziellen Auswirkungen waren nicht bestätigt. Neben Entlassungen in Indien wurden weitere Kürzungen auf den Philippinen gemeldet.
Ein Bericht vom Freitag gab die unbestätigte Behauptung eines Mitarbeiters wieder, nahezu 90 % der Belegschaft von Innodata India könnten betroffen sein. Derselbe Mitarbeiter behauptete, Meta habe Aufträge zurückgezogen. Das berichtende Medium erklärte, die Aussagen nicht unabhängig überprüfen zu können, und hatte Innodata sowie Meta um Stellungnahmen gebeten.
Weitere Beschäftigte schätzten die Belegschaft von Innodata India auf rund 1.000 bis 1.200 Personen. Auch diese Größenangabe war eine Mitarbeiterschätzung und keine vom Unternehmen bestätigte Zahl.
Innodata hat die Veröffentlichung seiner Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 für den 5. November nach Börsenschluss angesetzt. Die Investorenkonferenz soll um 17 Uhr Eastern Time beginnen.
Stand heute, 3. November: Innodata – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Innodata investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 3. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
