ING Groep hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Ausrufezeichen im Bereich der nachhaltigen Finanzierung abgeschlossen. Die Bank übertraf ihre eigenen langfristigen Ziele deutlich früher als geplant und festigt damit ihre Position beim ökologischen Umbau der Wirtschaft. Gleichzeitig nähert sich ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm planmäßig seinem Ende.
Nachhaltigkeitsziele vorzeitig erreicht
Im vergangenen Jahr mobilisierte das niederländische Institut ein Volumen von 166 Milliarden Euro für nachhaltige Projekte – ein Zuwachs von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit erreichte ING das ursprünglich erst für 2027 gesetzte Ziel von 150 Milliarden Euro bereits zwei Jahre früher. Besonders das vierte Quartal stach mit 56 Milliarden Euro als stärkster Zeitraum hervor und unterstreicht die beschleunigte Dynamik bei der Transformation von Kundenportfolios.
Treiber dieser Entwicklung waren vor allem grüne Kredite, deren Transaktionszahl um 45 Prozent nach oben schnellte. Inzwischen stellen diese das wichtigste Produkt im nachhaltigen Portfolio dar und haben klassische ESG-verknüpfte Darlehen überholt. Die geografische Verteilung des mobilisierten Kapitals zeigt einen klaren Schwerpunkt:
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- EMEA-Region (Europa, Nahost, Afrika): 56 %
- Amerika: 28 %
- Asien-Pazifik (APAC): 11 %
Rückkaufprogramm auf der Zielgeraden
Parallel zum operativen Fokus optimiert die Bank ihre Kapitalstruktur durch die Emission neuer Anleihen mit Laufzeiten bis 2032 und 2037. Gleichzeitig schreitet der im Oktober 2025 gestartete Aktienrückkauf voran. Das Gesamtvolumen von 1,1 Milliarden Euro ist mittlerweile zu über 81 Prozent ausgeschöpft. Allein in der zweiten Märzwoche erwarb die Bank über 2,25 Millionen eigene Anteilscheine, um überschüssiges Kapital an die Anteilseigner zurückzugeben.
An der Börse spiegelt sich dieser Fortschritt momentan jedoch nicht wider: Die Aktie verlor auf Monatssicht über elf Prozent an Wert und notiert mit 21,93 Euro deutlich unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt, wobei der RSI von 29,5 auf eine technisch überverkaufte Situation hindeutet.
Die Bank nutzt die aktuelle Phase, um sowohl ihr Profil als Finanzierer der Energiewende zu schärfen als auch durch die Rückkäufe den Gewinn pro Aktie zu stützen. Mit dem baldigen Abschluss des Rückkaufprogramms und der frühen Zielerreichung im ESG-Sektor hat ING die strategischen Weichen für das weitere Geschäftsjahr gestellt.
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