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InflaRx Aktie: 5,6 Millionen Euro Verlust im Q1

InflaRx konzentriert sich auf den oralen C5a-Hemmer Izicopan für schwere Nierenerkrankungen und startet Phase-2-Studie.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Pipeline-Neustrukturierung mit Fokus Izicopan
  • Kapitalerhöhung bringt 150 Millionen Dollar
  • Phase-2-Studie für Nierenerkrankungen geplant
  • Nettoverlust im ersten Quartal gesunken

InflaRx ordnet seine Pipeline neu. Im Mittelpunkt steht jetzt Izicopan, ein oraler C5a-Rezeptorhemmer für ANCA-assoziierte Vaskulitis und weitere Nierenerkrankungen. Parallel dazu plant das Biotech-Unternehmen eine Phase-2-Studie. Der Kurswechsel kommt mit frischem Kapital.

Kapital für den Neustart

Eine kürzlich abgeschlossene öffentliche Kapitalerhöhung brachte dem Unternehmen brutto rund 150 Millionen Dollar ein. Die neuen Aktien wurden zu 2,00 Dollar je Stück platziert. Das Geld soll die Pipeline voranbringen und den allgemeinen Unternehmensbedarf decken.

InflaRx braucht diese Finanzbasis für den nächsten Entwicklungsschritt. Der Fokus auf Izicopan signalisiert, wo das Management die größere medizinische und kommerzielle Chance sieht.

Hoffnungsträger bei schweren Nierenerkrankungen

Das Unternehmen will Izicopan als mögliche neue Therapie für schwere Nierenerkrankungen positionieren. Besonders im Blick steht AAV, eine Erkrankung mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf. InflaRx prüft auch einen beschleunigten Weg zur Markteinführung.

Hinzu kommt ein präklinischer Befund, den der Konzern als Vorteil wertet. In menschlichen Lebermikrosomen zeigte Izicopan ein günstiges Profil bei reaktiven Metaboliten. Das deutet auf eine geringere Bioaktivierung hin als bei einem bereits zugelassenen C5aR1-Hemmer. Ob sich daraus ein klinischer Vorteil ergibt, muss sich erst noch zeigen.

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Das Unternehmen will außerdem einen Wirksamkeitsnachweis in weiteren komplementvermittelten Nierenerkrankungen erbringen. Für offene Studien erwartet InflaRx im kommenden Jahr klinische Daten in einzelnen Indikationen.

Verlust sinkt, Spielraum bleibt

Auch finanziell gibt es Bewegung. Im ersten Quartal 2026 sank der Nettoverlust auf 5,6 Millionen Euro nach 8,3 Millionen Euro im Vorjahr. Der Rückgang hängt vor allem mit niedrigeren Betriebskosten zusammen. Besonders die Vertriebs- und Marketingausgaben fielen deutlich, nachdem InflaRx den US-Verkauf von GOHIBIC eingestellt hat.

Nach eigener Einschätzung reichen die vorhandenen Mittel bis ins Jahr 2027. Für den Sommer 2026 hat das Unternehmen einen Capital Markets Day angekündigt. Dort will InflaRx den geplanten klinischen Entwicklungsweg für Izicopan bei Hidradenitis suppurativa vorstellen und die Perspektiven in AAV, HS und weiteren Entzündungs- und Immunologie-Indikationen skizzieren.

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