Die Automobilindustrie verlagert ihre Architektur radikal von vielen kleinen Steuergeräten hin zu zentralen Hochleistungsrechnern. Genau in diesem lukrativen Wandel verankert sich Infineon nun tiefer. Die Integration des PEGASUS Hypervisors auf der hauseigenen Chip-Plattform unterstreicht die Rolle des Unternehmens bei der Entwicklung softwaredefinierter Fahrzeuge.
Komplexe Systeme sicher bündeln
Konkret ist die Software des Anbieters Perseus ab sofort auf der AURIX TC4Dx Plattform von Infineon verfügbar. Für Automobilhersteller und Zulieferer löst diese Kombination ein zentrales Problem der modernen Fahrzeugarchitektur. Sie können nun verschiedene, hochkomplexe Anwendungen auf deutlich weniger Hardware-Komponenten zusammenfassen. Dabei erfüllt das System die strengen funktionalen Sicherheitsstandards (ISO 26262 ASIL D), die für kritische Steuergeräte im Straßenverkehr zwingend erforderlich sind.
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Wie essenziell diese Technologie in der Praxis ist, belegen aktuelle Großprojekte. Das Rechensystem der kommenden „Neuen Klasse“ von BMW basiert vollständig auf den AURIX-Mikrocontrollern von Infineon. Diese Architektur erlaubt tiefgreifende drahtlose Software-Updates, ohne dass physische Bauteile in der Werkstatt getauscht werden müssen. Parallel setzt der japanische Hersteller Subaru die Chips für seine integrierten Steuereinheiten im Bereich der Fahrerassistenzsysteme ein.
Am Aktienmarkt stützt diese solide operative Basis den übergeordneten Trend. Mit einem Schlusskurs von 39,77 Euro am Freitag notiert das Papier weiterhin komfortabel über der vielbeachteten 200-Tage-Linie von 37,00 Euro. Die kurzfristige Konsolidierung der vergangenen 30 Tage ändert nichts an der fundamentalen Ausgangslage: Die fortschreitende Digitalisierung der Fahrzeugflotten verlangt zwingend nach leistungsstarken, zertifizierten Halbleitern, die Infineon mit seinen aktuellen Plattform-Updates passgenau liefert.
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