Infineon dreht am Investitions-Turbo. Der Münchner Halbleiterkonzern erhöht seine geplanten Ausgaben für das laufende Geschäftsjahr auf rund 2,7 Milliarden Euro – deutlich mehr als ursprünglich vorgesehen. Der Grund: Die Nachfrage nach Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren übertrifft die Erwartungen.
Die wichtigsten Fakten:
- Umsatz im ersten Quartal 2026: 3,66 Milliarden Euro
- Segmentergebnis-Marge: 17,9 Prozent
- Investitionsvolumen 2026: rund 2,7 Milliarden Euro
- Prognose für Q2 2026: etwa 3,8 Milliarden Euro Umsatz
Dresdner Fabrik im Fokus
Ein Großteil der zusätzlichen Mittel fließt in den beschleunigten Hochlauf der „Smart Power Fab“ in Dresden. Die Fabrik soll künftig Leistungshalbleiter auf Basis von Siliziumkarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN) produzieren – Technologien, die für die effiziente Steuerung elektrischer Energie in Rechenzentren unverzichtbar sind.
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Der Zeitpunkt ist strategisch gewählt: Weltweit entstehen derzeit neue KI-Infrastrukturen, die massive Mengen an präzise gesteuerter Energie benötigen. Infineon positioniert sich damit als Profiteur des KI-Booms, ohne selbst in den hart umkämpften GPU-Markt einsteigen zu müssen.
Solide Ausgangslage
Mit einer Segmentergebnis-Marge von 17,9 Prozent im Auftaktquartal zeigt sich das operative Geschäft stabil. Die erhöhten Investitionen erfolgen aus einer Position der Stärke heraus – nicht als Reaktion auf Probleme, sondern als Antwort auf Wachstumschancen.
Für das zweite Quartal rechnet das Management mit einem Umsatzanstieg auf etwa 3,8 Milliarden Euro. Die Nachfrage nach energieeffizienten Lösungen für Serverfarmen dürfte in den kommenden Quartalen weiter anziehen und Infineon zusätzlichen Rückenwind verschaffen.
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