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Infineon Aktie: CES-Offensive zündet

Infineon präsentiert auf der CES zwei strategische Kooperationen für softwaredefinierte Fahrzeuge. Die Aktie gewinnt und Analysten bestätigen das Potenzial mit einem Kursziel von 48 Euro.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Zwei neue Partnerschaften auf der CES 2026 verkündet
  • Jefferies bestätigt Kaufempfehlung und Kursziel
  • Aktie nähert sich dem 52-Wochen-Hoch
  • Strategiewechsel zu integrierten Plattformen

Infineon nutzt die Elektronikmesse CES in Las Vegas für eine Doppeloffensive im Autogeschäft. Mit neuen Partnerschaften will der Chipkonzern seine Position im lukrativen Markt für softwaredefinierte Fahrzeuge ausbauen. Die Börse reagiert mit Kursgewinnen – und Jefferies bestätigt das Potenzial mit einem Kursziel von 48 Euro.

Die wichtigsten Fakten:

  • Aktie schloss am Freitag mit Plus von 2,57% bei 41,72 Euro
  • Zwei strategische Partnerschaften auf der CES 2026 verkündet
  • Jefferies bestätigt Kaufempfehlung mit Kursziel 48 Euro
  • 52-Wochen-Hoch in Reichweite (42,35 Euro)

Doppelschlag auf der Technikmesse

Auf der CES präsentierte Infineon zwei Kooperationen, die das Geschäft mit Automobilherstellern auf ein neues Level heben sollen. Zusammen mit dem Fertigungsdienstleister Flex stellte der DAX-Konzern das „Zone Controller Development Kit“ vor – eine Plattform für die nächste Generation der Fahrzeugelektronik. Das Kit bündelt Hardware- und Software-Komponenten und soll Autoherstellern die Entwicklung softwarezentrierter Fahrzeuge beschleunigen.

Parallel dazu unterzeichnete Infineon eine Absichtserklärung mit dem südkoreanischen Zulieferer HL Klemove. Im Fokus stehen hier Systeme für autonomes Fahren und Fahrerassistenz. Infineon liefert Radar-Sensoren und Leistungselektronik – Schlüsselkomponenten für die nächste Stufe der Fahrzeugautomatisierung.

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Mehr als nur Chips

Die Strategie dahinter ist klar: Infineon will nicht länger nur Halbleiter verkaufen, sondern integrierte Entwicklungsplattformen. Das erhöht die Wertschöpfung pro Fahrzeug und bindet Kunden enger. Die Automotive-Hersteller kämpfen mit der wachsenden Komplexität ihrer Elektronik-Architekturen – genau hier setzt Infineon mit standardisierten Lösungen an.

Jefferies-Analyst Janardan Menon sieht das Kalkül aufgehen. Er bestätigte seine Kaufempfehlung und das Kursziel von 48 Euro. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 15 Prozent vom aktuellen Niveau. Menon hebt zudem hervor, dass Infineon zunehmend vom Boom bei KI-Servern profitiert – ein zusätzlicher Wachstumstreiber jenseits des Autogeschäfts.

Charttechnisch in Schlagdistanz

Mit dem Wochenplus von 2,57% nähert sich die Aktie dem 52-Wochen-Hoch bei 42,35 Euro. Ein nachhaltiger Ausbruch über die Marke von 42 Euro könnte den Weg in Richtung des Jefferies-Ziels ebnen. Die kommenden Handelstage werden zeigen, ob die CES-Impulse ausreichen, um weiteres Kaufinteresse zu wecken. Entscheidend dürfte sein, wie die großen Autohersteller auf die neuen Plattformen reagieren – denn das gibt Aufschluss über das konkrete Auftragspotenzial für den Chipkonzern.

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