Infineon geriet am Freitag im Umfeld der Sorgen um die Bewertung von Technologiewerten unter Druck: Die Aktie verlor 2,7%. Reuters berichtete, dass hohe Bewertungen im Technologiesektor und Zweifel an den Gewinnen aus KI-Investitionen den DAX belasteten. Die Nachrichtenagentur nannte Infineon dabei als einen der betroffenen Chipwerte.
Neues Förderprojekt für KI-Unternehmen
Auf Unternehmensseite stand am Donnerstag ein gemeinsames Projekt mit mehreren Partnern auf der Nachrichtenagenda. Infineon, NVIDIA, Microsoft und UnternehmerTUM starteten das Physical AI Growth Lab. Medienberichten zufolge sollen dort 10 bis 15 Start-ups Unterstützung erhalten. Die vier Partner richten sich mit dem gemeinsamen Vorhaben damit an junge Unternehmen im Bereich physischer künstlicher Intelligenz.
Bereits am Mittwoch hatten Infineon und NVIDIA ihre Zusammenarbeit bei der Stromversorgung von KI-Rechenzentren vertieft. Nach Angaben von Infineon geht es um GaN-basierte Stromwandlersysteme für Gleichstromarchitekturen mit 800 Volt.
Als Schwerpunkt der Zusammenarbeit nannte das Unternehmen Hochvolt-Zwischenkreiskonverter. Die Kooperation betrifft damit die elektrische Infrastruktur der Rechenzentren, während das am Donnerstag gestartete Förderprojekt auf die Unterstützung von Start-ups ausgerichtet ist.
Erweiterungen bei Software und Mikrocontrollern
Am Dienstag erweiterte Infineon außerdem sein Software-Ökosystem ModusToolbox um einen KI-Assistenten. Das Unternehmen stellte die Ergänzung für Microsoft Visual Studio Code vor. Die Neuerung betrifft damit die Softwareumgebung von Infineon und ergänzt die Unternehmensmeldungen zur Zusammenarbeit mit externen Partnern um eine eigene Produktnachricht.
Eine weitere Erweiterung hatte Infineon am Montag bei seinen Mikrocontrollern gemeldet. Das Unternehmen ergänzte die Familie PSOC Control C3 um die Mikrocontroller PSC3M/P6. Diese Meldung bezog sich auf das Produktangebot des Unternehmens, nicht auf das gemeinsam mit den Partnern gestartete Förderprojekt.
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