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Infineon: 5,18 Prozent Sprung am Donnerstag

Infineon-Aktie erreicht vor Quartalszahlen neues Jahreshoch. KI-Boom und Preiserhöhungen für Rechenzentren treiben den Kurs.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neues 52-Wochen-Hoch erreicht
  • Preiserhöhungen für KI-Komponenten
  • Milliardenumsatz mit Rechenzentren geplant
  • Neue Fabrik in Dresden eröffnet

Die Halbleiterbranche surft weiter auf der KI-Welle. Infineon bildet da keine Ausnahme. Die Aktie beendete die Woche auf dem höchsten Stand seit einem Jahr. Nun muss das operative Geschäft nachziehen.

Am Freitag schloss das Papier bei 54,11 Euro. Das entspricht einem Tagesplus von knapp drei Prozent. Die Folge: ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresanfang verzeichnet der Titel einen Zuwachs von über 40 Prozent. Den jüngsten Schub lieferten positive Signale aus den USA. Der Konkurrent Texas Instruments übertraf mit seinem Ausblick die Erwartungen. Das beflügelte den gesamten Sektor der Leistungshalbleiter.

Preiserhöhungen für Rechenzentren

Auch Analysten stützen die gute Stimmung. Goldman Sachs hob das Kursziel auf 53 Euro an. Operativ setzt Infineon den Fokus klar auf Künstliche Intelligenz. Seit Anfang April verlangt der Konzern höhere Preise für bestimmte Produktgruppen. Das Management reagiert damit auf knappe Kapazitäten und gestiegene Rohstoffkosten. Betroffen sind besonders Komponenten für die Stromversorgung von KI-Rechenzentren.

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Dieses Segment wächst rasant. Im laufenden Geschäftsjahr plant Infineon hier einen Jahresumsatz von rund 1,5 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr soll dieser Wert um eine weitere Milliarde steigen. Diese Dynamik gleicht die schwächere Nachfrage aus der Autoindustrie aus. Trotzdem behauptet Infineon seine globale Spitzenposition bei Automotive-Halbleitern weiterhin.

Neue Fabrik und anstehende Zahlen

Um die hohe Nachfrage zu bedienen, baut das Unternehmen massiv aus. Im Sommer öffnet die neue Fabrik in Dresden. Sie erweitert die Fertigungskapazitäten für Rechenzentren erheblich. Dafür hat der Konzern seine geplanten Investitionen auf rund 2,7 Milliarden Euro angehoben.

Der nächste Prüfstein steht bereits im Kalender. Am 5. Mai präsentiert Infineon die Ergebnisse für das zweite Quartal. Marktbeobachter erwarten dann konkrete Details zur neuen Preisstrategie. Die Entwicklung der Gewinnmarge rückt dabei in den Mittelpunkt. Sie belegt, wie stark sich die höheren Preise operativ auszahlen.

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