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Symbolbild, KI-generiert

Impact Silver Aktie: Index-Aus besiegelt

Der kanadische Bergbaukonzern Impact Silver meldet einen starken Umsatzanstieg, muss aber seinen Indexplatz räumen und ein Schlüsselprojekt vorübergehend stoppen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatz steigt um 52 Prozent auf 48,5 Millionen Dollar
  • Ausschluss aus dem S&P/TSX Venture Composite Index
  • Projekt Plomosas pausiert für sechs bis neun Monate
  • Liquide Mittel von 23,7 Millionen Dollar vorhanden

Rekordumsätze auf der einen Seite, der Abschied aus der ersten Börsenliga auf der anderen. Impact Silver durchlebt turbulente Tage, nachdem der Ausschluss aus dem S&P/TSX Venture Composite Index offiziell wurde. Während die operativen Zahlen glänzen, zwingen technische Probleme an einem Schlüsselstandort das Management zum Handeln.

Rekordumsatz trifft auf operative Hürden

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 lieferte finanziell betrachtet Grund zum Feiern. Der Umsatz kletterte um 52 Prozent auf 48,5 Millionen Dollar. Besonders der Zacualpan-Minenkomplex erwies sich als Wachstumstreiber und steigerte seine Erlöse im Schlussquartal massiv auf 15,1 Millionen Dollar.

Beim Bruttogewinn gelang der Turnaround auf 10,4 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahr noch ein Millionenverlust in den Büchern stand. Höhere Metallpreise und verbesserte Erzgehalte stützten diese Entwicklung. Parallel dazu halfen strikte Kostensenkungen in den Hauptproduktionszentren, die Profitabilität nachhaltig zu sichern.

Zwangspause am Projekt Plomosas

Überschattet wird die Bilanz von der Unterbrechung der Bergbauaktivitäten beim Zinkprojekt Plomosas. Technische Hürden wie Bodensenkungen und Überflutungen führten zu einem Abschreibungsbedarf von 8,8 Millionen Dollar. Infolgedessen wurde die Belegschaft vor Ort um drei Viertel reduziert.

Die Unterbrechung soll voraussichtlich sechs bis neun Monate dauern. In dieser Zeit plant das Unternehmen, das geologische Modell zu überarbeiten und den Minenplan zu optimieren. Indes laufen Gespräche mit externen Bergbaufirmen, um die dortige Verarbeitungsanlage für fremdes Erzmaterial zu nutzen und so die Fixkosten zu decken.

Stabile Kasse für das Jahr 2026

Finanziell ist der Spielraum für diesen Umbau vorhanden. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Jahresende auf 23,7 Millionen Dollar, ergänzt durch weitere Millionen in festverzinslichen Anlagen. Da das Unternehmen keine langfristigen Schulden bedienen muss, bleibt das Betriebskapital von über 31 Millionen Dollar für die Exploration im Zacualpan-Distrikt reserviert.

Für das laufende Jahr 2026 setzt Impact Silver auf Kontinuität in der Guadalupe-Mühle. Die Produktion soll das Niveau des starken Vorquartals halten. Der Fokus liegt dabei auf hochgradigem Silber und der Optimierung der Golderträge, um die günstigen Marktbedingungen für Edelmetalle auszuschöpfen.

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