Mehrere große Vermögensverwalter haben ihre Beteiligungen an ImmunityBio deutlich aufgestockt. Entsprechende Meldungen aus US-Regulierungsunterlagen wurden gestern veröffentlicht. Der Zeitpunkt ist auffällig: Erst in dieser Woche hatte das Unternehmen für 2025 einen kräftigen Umsatzsprung mit seinem wichtigsten Produkt gemeldet.
Institutionelle Investoren bauen aus
Aus den jüngsten SEC-Unterlagen geht hervor, dass Vanguard Group seinen Anteil im Berichtszeitraum um 26,8% erhöht hat. Dafür kamen rund 5,83 Millionen Aktien hinzu. Insgesamt hält Vanguard nun 27,65 Millionen Aktien, bewertet mit etwa 68 Millionen US-Dollar.
Auch Rafferty Asset Management legte nach: Die Position wuchs um 79,2% auf 452.458 Aktien, nachdem knapp 200.000 Stück zugekauft wurden. Geode Capital Management erhöhte ebenfalls, mit plus 1,48 Millionen Aktien auf insgesamt 5,77 Millionen Stück.
Die Aktie schloss am Freitag bei 8,67 US-Dollar. In den vergangenen 52 Wochen bewegte sich der Kurs zwischen 1,83 und 12,43 US-Dollar.
Umsatzschub und internationale Zulassungen
Die Käufe fallen zeitlich mit den veröffentlichten Jahreszahlen für 2025 zusammen. Für ANKTIVA meldete ImmunityBio einen Nettoproduktumsatz von 113 Millionen US-Dollar – das entspricht laut Unternehmen einem Wachstum von rund 700% gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal entfielen 38,29 Millionen US-Dollar auf diesen Betrag.
Beim Ergebnis zeigte sich ebenfalls eine leichte Verbesserung: Der Verlust je Aktie lag im Schlussquartal bei 0,06 US-Dollar und damit unter der Konsensschätzung von minus 0,08 US-Dollar.
Parallel treibt das Unternehmen die internationale Vermarktung voran. In Saudi-Arabien gab es Zulassungen für Anwendungen bei Blasenkrebs sowie bei metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs. Zudem empfahl die Europäische Arzneimittel-Agentur eine bedingte Zulassung, die einen geplanten Marktstart in 33 Ländern ermöglichen soll.
Studiendaten und nächste Schritte
Zusätzlichen Rückenwind liefern neue klinische Updates. In der randomisierten Studie QUILT 2.005 zur Behandlung von nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs meldete ImmunityBio die vollständige Rekrutierung von 366 Patienten. Eine von Regulierern angeforderte Zwischenanalyse zeigte nach neun Monaten eine komplette Ansprechrate von 84% für die Kombinationstherapie, gegenüber 52% bei Standardtherapie allein.
Kann das den Wachstumskurs bis in die nächsten Regulierungsmeilensteine tragen? Das Unternehmen plant auf Basis dieser Daten eine neue Einreichung bei den Behörden für das vierte Quartal 2026.
Zusätzlich reagiert ImmunityBio auf globale Lieferengpässe bei etablierten Blasenkrebs-Therapien: Ein erweitertes Zugangsprogramm für rekombinante Therapien wurde aktiviert. Ende Februar waren dafür 580 Patienten an rund 100 aktiven Studienzentren eingeschlossen.
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