ImmunityBio ist derzeit eines der meistdiskutierten Unternehmen im Biotech-Sektor. Eine Kombination aus starken vorläufigen Finanzzahlen, neuen behördlichen Zulassungen und vielversprechenden Studiendaten hat das Unternehmen in einen steilen Aufwärtstrend versetzt. Doch was steckt konkret hinter der jüngsten Rallye, die den Aktienkurs auf Monatssicht verdreifacht hat?
Umsatz vervielfacht
Die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 untermauern das aktuelle Momentum eindrucksvoll. ImmunityBio meldete einen Jahresumsatz von rund 113 Millionen US-Dollar, was einem massiven Anstieg von etwa 700 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Haupttreiber dieser Entwicklung ist die zunehmende kommerzielle Akzeptanz der Krebsimmuntherapie Anktiva.
Besonders das vierte Quartal zeigte die Dynamik: Mit 38,3 Millionen US-Dollar lag der Umsatz um 431 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch im direkten Vergleich zum dritten Quartal konnte das Unternehmen um 20 Prozent zulegen, was auf eine stetig wachsende Nachfrage hindeutet.
Zulassungen erweitern den Markt
Neben den reinen Verkaufszahlen sorgen regulatorische Fortschritte für Fantasie bei den Anlegern. Die saudische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (SFDA) erteilte kürzlich die Zulassung für Anktiva zur Behandlung von Blasen- und Lungenkrebs. Dies ist ein strategisch wichtiger Schritt, da es die weltweit erste Zulassung des Mittels für die Indikation Lungenkrebs markiert.
Zusätzlich verzeichnete das Unternehmen positive Signale aus den USA. In Gesprächen mit der FDA zeichnete sich ab, dass für eine mögliche Erweiterung der Zulassung bei bestimmten Blasenkrebsarten keine neuen klinischen Studien erforderlich sind – eine Nachricht, die Entwicklungsrisiken und Kosten deutlich senkt.
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Pipeline liefert positive Daten
Auch abseits des bereits zugelassenen Hauptprodukts meldet die Forschungsabteilung Fortschritte. Eine Phase-2b-Studie zu Blasenkrebs rekrutiert Teilnehmer schneller als erwartet, und neue Daten zur Behandlung von Glioblastomen zeigen vielversprechende Ansätze. Besonders aufhorchen ließ eine frühe Studie zur Lymphom-Behandlung: Bei den ersten vier Patienten konnte eine Krankheitskontrollrate von 100 Prozent erreicht werden.
Analysten ziehen nach
Die Fülle an positiven Nachrichten führte an der Börse zu einer Neubewertung des Unternehmens. Trotz einer deutlichen Korrektur am vergangenen Freitag liegt der Kurs auf Sicht von 30 Tagen immer noch über 200 Prozent im Plus. Analystenhäuser wie Piper Sandler und BTIG reagierten auf die fundamentale Entwicklung bereits mit Anhebungen ihrer Kursziele.
Für Anleger wird in den kommenden Monaten entscheidend sein, ob ImmunityBio das hohe Umsatzwachstum bestätigen und die neuen Zulassungen zügig in weitere Erträge ummünzen kann.
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