ImmunityBio forciert die internationale Expansion seiner Krebstherapie und sichert sich dabei zeitgleich zwei strategische Vertriebspartnerschaften. Der Eintritt in europäische und arabische Märkte folgt unmittelbar auf wichtige Zulassungsentscheidungen für die Behandlung von Blasenkrebs und nicht-kleinzelligem Lungenkrebs.
Accord Healthcare übernimmt Europa
Für die Vermarktung in der Europäischen Union, Großbritannien und der Europäischen Freihandelszone kooperiert ImmunityBio mit Accord Healthcare. Der Partner stellt eine 85-köpfige Vertriebsmannschaft bereit, die 30 europäische Länder abdecken soll.
Die Europäische Kommission erteilte zuvor eine bedingte Marktzulassung für die Therapie. Sie richtet sich an Patienten mit nicht-muskelinvasivem Blasenkarzinom Carcinoma in situ, bei denen Standardbehandlungen versagt haben. Zur Umsetzung gründete das Unternehmen eine irische Tochtergesellschaft in Dublin.
Naher Osten binnen 60 Tagen versorgt
Parallel dazu sicherte sich ImmunityBio Biopharma und Cigalah Healthcare als Distributoren für Saudi-Arabien sowie die breitere MENA-Region. Die zugelassene Therapie soll innerhalb von 60 Tagen physisch verfügbar sein.
Die saudi-arabische Arzneimittelbehörde hatte bereits eine beschleunigte Zulassung für zwei Indikationen erteilt: Blasenkrebs und metastasiertes nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom. Eine saudi-arabische Tochtergesellschaft wurde eigens für die regionalen Aktivitäten etabliert. Gespräche über weitere Tumorarten laufen derzeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien.
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Klinische Daten als Grundlage
Das Präparat verfügt mittlerweile über Zulassungen in 33 Ländern, verteilt auf vier Hauptjurisdiktion: USA, Großbritannien, Saudi-Arabien und EU. Allein in der EU und Großbritannien werden jährlich etwa 157.000 Fälle von nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs diagnostiziert, wobei Carcinoma in situ bei 10 bis 20 Prozent der Patienten auftritt.
Die Zulassungen stützen sich auf Studien mit einer kompletten Ansprechrate von 71 Prozent bei einer medianen Ansprechdauer von 26,6 Monaten. In den USA reichte das Unternehmen kürzlich eine Stellungnahme zur FDA bezüglich papillärer Erkrankungen ein. Eine separate Studie für therapienaive Patienten steht kurz vor vollständiger Rekrutierung.
Marktreaktion und rechtliche Prüfung
Am 20. Februar wechselten über 40 Millionen Aktien den Besitzer, der Schlusskurs lag bei 8,74 Dollar. Gleichzeitig gab die Anwaltskanzlei Pomerantz LLP bekannt, frühere Kommunikationen zu klinischen Studien aus dem Januar zu untersuchen. Am 2. März folgt die nächste Finanzberichterstattung.
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