ImmunityBio erlebt derzeit einen wahren Börsenrausch und hat seinen Börsenwert seit Jahresbeginn mehr als verdreifacht. Der jüngste Kursschub fußt auf einer entscheidenden Weichenstellung der US-Gesundheitsbehörde FDA bezüglich des Krebsmedikaments ANKTIVA sowie überraschend starken Umsatzzahlen. Doch nicht nur die regulatorische Klarheit treibt den Kurs – im Hintergrund tobt ein massiver Kampf zwischen Optimisten und Leerverkäufern.
Weg frei für ANKTIVA
Der wichtigste Auslöser für die jüngste Kaufwelle ist das Ergebnis eines Treffens mit der FDA. Für Anleger ist die zentrale Nachricht: Die Behörde verlangt für den erneuten Zulassungsantrag von ANKTIVA zur Behandlung von Blasenkrebs keine neuen klinischen Studien. Dies beseitigt ein enormes Kosten- und Zeitrisiko, das zuletzt auf dem Kurs lastete.
Stattdessen muss das Unternehmen lediglich zusätzliche Daten zu den Herstellungsprozessen (CMC) nachreichen, was ImmunityBio innerhalb von etwa 30 Tagen plant. Parallel dazu gelang ein internationaler Durchbruch: Die saudi-arabische Gesundheitsbehörde erteilte eine beschleunigte Zulassung für ANKTIVA – und das nicht nur für Blasenkrebs, sondern erstmals auch für Lungenkrebs, was den kommerziellen Markt deutlich erweitert.
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Umsatzsprung und Short-Squeeze
Auch die nackten Zahlen befeuern die Euphorie. Das Unternehmen rechnet für das Gesamtjahr 2025 mit einem Produktumsatz von rund 113 Millionen US-Dollar, was einer massiven Steigerung von fast 700 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese operative Wende trifft auf eine technische Sondersituation: Rund 35 Prozent der verfügbaren Aktien sind leerverkauft. Durch den Kursanstieg auf 6,92 US-Dollar (Schlusskurs Mittwoch) summieren sich die Buchverluste der Short-Seller seit Jahresbeginn auf geschätzte 500 Millionen US-Dollar, was den Eindeckungszwang weiter erhöht.
Insiderverkäufe im Aufwärtstrend
Mitten in dieser Rallye nutzen Unternehmensinsider die hohen Bewertungen für Gewinnmitnahmen. Direktoren wie Christobel Selecky veräußerten in dieser Woche Aktienpakete im Rahmen vorab festgelegter Handelspläne. Analysten werten dies jedoch primär als marktübliche Gewinnrealisierung nahe dem 52-Wochen-Hoch; die Investmentbanken Piper Sandler und H.C. Wainwright bestätigten zuletzt ihre Kaufempfehlungen mit Kurszielen von bis zu 8,00 US-Dollar.
Der Fokus liegt nun auf der Umsetzung: Anleger sollten genau beobachten, ob die Wiedervorlage bei der FDA wie geplant innerhalb der kommenden 30 Tage erfolgt. Zudem werden die für den 2. März 2026 erwarteten Quartalszahlen zeigen müssen, wie sich die Margen im Zuge des beschleunigten kommerziellen Rollouts entwickeln.
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