Die ImmunityBio-Aktie erlebte am Freitag einen heftigen Rückschlag. Nach einem beispiellosen Kursanstieg von über 200 Prozent innerhalb eines Monats brach der Titel um mehr als 12 Prozent ein. Auslöser waren neue Daten aus einer laufenden Krebsstudie, die Anleger offenbar unterschiedlich bewerten.
Millionen Aktien wechseln den Besitzer
Das Handelsvolumen schoss auf rund 76 Millionen Aktien in die Höhe – mehr als das Dreifache des Durchschnitts der vergangenen drei Monate. Ein deutliches Zeichen dafür, dass viele Investoren nach der Rally Gewinne mitnahmen. Trotz des Tagesverlusts steht die Aktie über eine Handelswoche betrachtet noch immer mit einem Plus von 63 Prozent da.
Was die Studiendaten zeigen
ImmunityBio veröffentlichte ein Update zur Phase-2-Studie QUILT 3.078 bei wiederkehrendem Glioblastom, einer besonders aggressiven Form von Hirntumoren. Die Immuntherapie wird ohne Chemotherapie eingesetzt – ein neuartiger Ansatz für diese Patientengruppe.
Die wichtigsten Eckdaten der laufenden Studie:
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- 23 Patienten mit fortgeschrittenem Glioblastom wurden eingeschlossen
- 19 der Teilnehmer leben noch
- Vier Todesfälle wurden dokumentiert
- Das mediane Gesamtüberleben ist noch nicht erreicht
- Ein Patient überlebt bereits 12 Monate seit Rückfall – und die Behandlung läuft weiter
Diese Zahlen sind bemerkenswert, denn bei Rückfällen dieser Krebsform liegt die übliche Überlebenszeit bei nur sechs bis neun Monaten. Die Tatsache, dass das mediane Überleben statistisch noch nicht ermittelt werden kann, deutet auf eine längere Lebensdauer der Patienten hin.
FDA-Fortschritte stützen mittelfristig
Unabhängig von den Glioblastom-Daten hatte ImmunityBio erst wenige Tage zuvor positive Signale von der US-Zulassungsbehörde FDA erhalten. Die Gespräche drehten sich um eine erneute Einreichung für das Medikament Anktiva zur Behandlung von Blasenkrebs. Die FDA verzichtet auf eine neue klinische Studie und fordert lediglich zusätzliche Informationen, die das Unternehmen innerhalb von 30 Tagen nachreichen will.
Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob die Immuntherapie-Pipeline von ImmunityBio die aktuelle Bewertung rechtfertigt. Mit weiteren Daten aus der Glioblastom-Studie und der anstehenden FDA-Einreichung stehen konkrete Meilensteine vor der Tür.
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