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Symbolbild, KI-generiert

ImmunityBio Aktie: Beeindruckende Geschäftsstrategie!

ImmunityBio erweitert seine klinische Pipeline mit einer Phase-2-Studie für Lymphome ohne Chemotherapie und erzielt Fortschritte in der Glioblastom-Behandlung sowie bei regulatorischen Gesprächen mit der FDA.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Start einer Phase-2-Studie für Non-Hodgkin-Lymphome
  • Chemotherapiefreier Therapieansatz in Entwicklung
  • Positive Überlebensdaten bei Glioblastom-Patienten
  • FDA erleichtert Zulassungsweg für Blasenkrebsmittel

ImmunityBio treibt die Diversifizierung seiner klinischen Pipeline konsequent voran und verringert damit die Abhängigkeit von einzelnen Indikationen. Mit dem Start einer neuen Phase-2-Studie setzt das Biotech-Unternehmen auf einen innovativen Ansatz, der Patienten die belastende Chemotherapie ersparen könnte. Doch wie nachhaltig sind die jüngsten klinischen Erfolge wirklich?

Chemotherapiefreier Ansatz bei Lymphomen

Anfang Februar gab das Unternehmen den Startschuss für die Studie „ResQ215B“. Im Fokus steht die Behandlung von indolenten B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphomen. Das Besondere an diesem klinischen Programm ist der Verzicht auf Chemotherapie. Während herkömmliche CAR-T-Zell-Therapien oft eine aggressive Vorbehandlung des Immunsystems (Lymphodepletion) erfordern, setzt ImmunityBio auf eine Kombination seiner „Natural Killer“-Zellen (CD19 t-haNK) mit dem Wirkstoff ANKTIVA und dem Antikörper Rituximab.

Dieser Schritt folgt auf vielversprechende Daten aus einer frühen Phase-1-Kohorte. Dort erreichten alle vier behandelten Patienten eine klinische Krankheitskontrolle, wobei zwei Patienten eine vollständige Remission erzielten, die auch nach 7 beziehungsweise 15 Monaten noch anhält. Sollten sich diese Ergebnisse in der größeren Phase-2-Studie bestätigen, könnte dies eine deutlich verträglichere Behandlungsoption für Krebspatienten darstellen.

Hoffnungsschimmer bei Hirntumoren

Neben dem Lymphom-Programm lieferte ImmunityBio kürzlich auch ein Update zur Behandlung von Glioblastomen, einer besonders aggressiven Form von Hirntumoren. In der laufenden Phase-2-Studie (QUILT-3.078) waren zum Stichtag Ende Januar noch 19 von 23 Patienten am Leben.

Das mediane Gesamtüberleben ist in dieser Studie noch nicht erreicht, was in der Onkologie oft als positives Signal für die Wirksamkeit einer Therapie gewertet wird. Zudem berichtete das Unternehmen, dass sich die Anzahl der Lymphozyten im Blut der Patienten – ein wichtiger Indikator für die Immunabwehr – unter der Behandlung deutlich erholte.

Behördliche Hürden sinken

Auch auf regulatorischer Ebene verzeichnet das Unternehmen Fortschritte. Nach produktiven Gesprächen mit der US-Arzneimittelbehörde FDA zeichnet sich ein klarerer Weg für die Zulassungserweiterung von ANKTIVA bei Blasenkrebs ab. Die Behörde fordert für die erneute Einreichung bei papillärem Blasenkrebs keine neuen klinischen Studien an. Dies spart dem Unternehmen nicht nur Zeit, sondern auch erhebliche Entwicklungskosten.

Im weiteren Monatsverlauf dürften Anleger gespannt auf die ASCO GU Konferenz vom 26. bis 28. Februar blicken, wo weitere wissenschaftliche Daten präsentiert werden könnten.

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