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IBU-tec Aktie: Bitterfeld-Coup fix

IBU-tec baut mit neuer LFP-Produktionsanlage seine Position im Batteriematerialgeschäft aus und strebt bis 2030 einen Umsatz von bis zu 140 Millionen Euro an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Richtfest für neue LFP-Kathodenanlage steht bevor
  • Batterieerlöse machen bereits 40 Prozent des Umsatzes aus
  • Investition von 45 Millionen Euro in Standort Bitterfeld
  • Ziel: Batterieumsatz von 85-90 Millionen Euro bis 2030

IBU-tec setzt ein unübersehbares Zeichen für seine Expansionspläne. In Bitterfeld steht unmittelbar das Richtfest der neuen Produktionsanlage für LFP-Kathodenmaterial an. Es ist der Startschuss für eine Entwicklung, die den Konzern endgültig zum Spezialisten für Batterietechnologie transformieren soll.

Batteriematerialien als Wachstumstreiber

Der Umbau des Geschäftsmodells trägt bereits Früchte. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen mit Batterieerlösen 17,7 Millionen Euro. Das entspricht einem Anteil von rund 40 Prozent am Gesamtumsatz. Die Dynamik in diesem Segment ist hoch. IBU-tec nutzt die steigende Nachfrage nach LFP-Technologie konsequent aus.

Ambitionierte Ziele bis 2030

Das Management hat für das Ende des Jahrzehnts klare Marken definiert. Die neue Anlage in Bitterfeld spielt dabei die zentrale Rolle. Folgende Zielkorridore strebt das Unternehmen für das Jahr 2030 an:

  • Batterieumsatz: 85 bis 90 Millionen Euro
  • Konzernumsatz: 120 bis 140 Millionen Euro
  • EBITDA-Marge: 13 bis 15 Prozent

Um diese Vision zu realisieren, investiert IBU-tec rund 45 Millionen Euro in den neuen Standort. Die Finanzierung erfolgt dabei weitgehend aus eigener Kraft. Der operative Cashflow belief sich im letzten Jahr auf 14,5 Millionen Euro und bildet das Rückgrat für die massiven Investitionen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 prognostiziert die Führung einen Umsatz zwischen 37 und 39 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge von 7 bis 10 Prozent. Aktionäre partizipieren zudem direkt am Erfolg. Im Mai ist die Auszahlung einer Dividende von 0,12 Euro je Aktie geplant. Die operative Planung verschiebt sich nun auf das Jahr 2028, wenn die neue Anlage mit einer Kapazität von 15.000 Tonnen pro Jahr in den Regelbetrieb gehen soll.

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