IBM will mit seinem ersten Quantencomputer in Illinois das geplante National Quantum Algorithm Center des Bundesstaates verankern. Das Unternehmen stellte das bereits betriebsbereite IBM Quantum System Two gestern gemeinsam mit der University of Chicago, dem Bundesstaat Illinois und dem Illinois Quantum and Microelectronics Park vor.
Forschungszentrum soll vom System profitieren
Der Rechner steht an den Hyde Park Labs der University of Chicago und arbeitet mit IBMs Nighthawk-Prozessor. Nach Unternehmensangaben soll er später in den Illinois Quantum and Microelectronics Park umziehen. IBM verbindet den bereits aufgenommenen Betrieb damit mit einer weiteren Standortperspektive innerhalb des Bundesstaates.
Die Vorstellung erfolgte gemeinsam mit den Partnern aus Universität und Bundesstaat sowie dem künftigen Standort. IBM bezeichnete das System als seinen bislang fortschrittlichsten Quantencomputer. Seine vorgesehene Rolle als Anker des Forschungszentrums geht über den Betrieb an den Hyde Park Labs hinaus.
Neue Funktionen für Daten und KI-Agenten
Auch beim Softwareangebot meldet IBM Neuerungen. Die zu IBM gehörende Confluent kündigte am Mittwoch zusätzliche Funktionen ihrer Streamhouse-Datenarchitektur an. Dazu gehört die allgemeine Verfügbarkeit von Lightning Tables auf AWS. Damit erhält die Data Streaming Platform zusätzliche Abfragefunktionen, die Confluent im Zusammenhang mit Geschäftsdaten für KI-Anwendungen vorstellte.
Bereits am 27. Oktober hatte IBM neue Fähigkeiten für die Identität und Steuerung von KI-Agenten angekündigt. Sie verbinden die Erkennung von Agenten mit verifizierten Identitäten, Zugriffskontrollen und Leistungsbewertung. Bestandteil der Ankündigung war außerdem die Ausweitung von HashiCorp-Vault-Funktionen auf KI-Agenten.
Im Anwendungsfeld Sport erneuerten IBM und die U.S. Tennis Association am 28. Oktober ihre Partnerschaft für fünf Jahre. IBM bleibt damit bis 2031 offizieller KI- und Cloud-Partner der US Open.
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