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Symbolbild, KI-generiert

IBM Aktie: Bank of America setzt auf Software

Analysten erwarten von IBM eine moderate Anhebung der Jahresprognose für 2026, getrieben durch Softwarewachstum und die Confluent-Übernahme.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bank of America stuft IBM als Top-Pick ein
  • Erwartung: moderate Prognoseanhebung für 2026
  • Software und Confluent-Übernahme als Wachstumstreiber
  • Aktie notiert 13,8% unter dem Rekordhoch

IBM-Aktien haben sich von ihren jüngsten Höchstständen entfernt. Trotzdem bleibt der Technologiekonzern im Blick der Analysten. Bank of America zählt IBM zu ihren Top-Picks vor den Quartalszahlen am 22. Juli.

Bank of America erwartet höhere Prognose

Die Bank rechnet für das zweite Quartal mit 18,0 Milliarden Dollar Umsatz und einem Gewinn je Aktie von 3,03 Dollar. Die Vorsteuermarge soll um 50 Basispunkte steigen. Bank of America erwartet zudem, dass IBM seine Jahresprognose für 2026 bei Umsatz und freiem Cashflow moderat anhebt.

Als Treiber nennen die Analysten die Übernahme von Confluent. Schnellere Synergien aus dem Zukauf und stärkeres Wachstum bei Software sowie bei Power- und Storage-Infrastruktur sollen das Ergebnis stützen. Bank of America bleibt bei ihrer positiven Einschätzung der Aktie.

Die Begründung: IBM verschiebt sein Geschäft zunehmend hin zu margenstärkerer Software, auch durch Zukäufe. Das treibt den freien Cashflow und schafft zusätzliches Potenzial durch Quantencomputing.

Aktie unter dem Rekordhoch, aber im Aufwärtstrend

IBM schloss am Freitag bei 252,40 Euro. Das liegt 13,81 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 292,85 Euro, das der Titel am 1. Juni markierte. Zum 52-Wochen-Tief von 181,32 Euro aus dem Mai beträgt der Abstand dagegen fast 40 Prozent.

Der Kurs legte in den vergangenen 30 Tagen um 7,27 Prozent zu und liegt gut zehn Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt von 228,35 Euro. Auf Wochensicht steht dagegen ein Minus von 3,59 Prozent. Über zwölf Monate beträgt das Plus 3,74 Prozent, seit Jahresbeginn sind es 1,51 Prozent.

Der RSI von 56,4 zeigt ein neutrales technisches Bild. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität von 43,58 Prozent verrät allerdings, wie nervös der Handel mit der Aktie vor den Zahlen bereits geworden ist.

Zahlentermin steht fest

IBM hat den Termin für die Telefonkonferenz zu den Quartalsergebnissen offiziell bestätigt: Mittwoch, 22. Juli 2026, um 17:00 Uhr Ostküstenzeit. Den Webcast übertragt der Konzern über seine Investor-Relations-Seite.

Bank of America ist nicht die einzige Stimme, die IBM vor dem Bericht hervorhebt. Mehrere Wall-Street-Häuser haben sich zuletzt positiv geäußert, der Konsens tendiert klar zu Kaufempfehlungen. Die Erwartung: IBMs Software- und Infrastrukturgeschäft treibt das Wachstum weiter an.

Der anstehende Bericht gilt als Test dafür, ob der Umbau hin zu margenstärkerer Software, KI-Tools und Quantencomputing erneut eine höhere Jahresprognose rechtfertigt. Bank of America sieht genau darin den entscheidenden Hebel für die Zahlen am 22. Juli.

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